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Basteln, bräunen, Bücher lesen & Co.: Das O’Reilly Summer Special

17.08.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Geekiges

Sommer auf Balkonien

Diverse deutsche Bundesländer haben noch immer Sommerferien, ein paar davon bis Anfang September, offiziell astronomisch endet die Jahreszeit gar erst am 21.9. – also bitte keine Beschwerden, dass unser Post mit Summer Content zu spät kommt. 🙂
Wir haben für euch ein paar Runden durchs Netz gedreht, um passende Projekte bzw. Beschäftigungsmaßnahmen für die Urlaubszeit zu finden – wobei euer zweiter Vorname idealerweise Nerd, Geek oder Netzbewohner lauten sollte. Voilà:

Einen Barduino basteln.

Falls ihr richtig viel Zeit habt und von einer gediegenen Planschbeckenparty mit kühlen Drinks träumt: Wie wär’s damit, endlich einen Barduino zu basteln? Also einen automatisierten Cocktail-Mixer auf Basis des nicht totzukriegenden Mikrocontrollers Arduino?

Das schönste Video zum Groß-Gadget ist vermutlich das hier:

Beim Rekreieren haltet ihr euch aber lieber an diese oder jene Baupläne.

Ein PiKon-Teleskop bauen.

Auch hierfür braucht ihr Zeit und Geduld. Zunächst für den Bau des Geräts. Dann für die Beobachtungen unter freiem Himmel. Voraussetzungen für das edle Fernrohr sind (neben den Erkenntnissen von Newton) ein 3D-Drucker und ein Raspberry Pi mit hochauflösender Kamera.

So schön ist das PiKon:

Und hier geht’s zur Anleitung.

Oder erst mal mit einer Huzzah-Wetteranzeige anfangen?

Falls euch die ersten beiden Projekte zu aufwändig sind, bietet sich die Konstruktion eines einfachen Wetter-Displays auf Basis eines Huzzah-ESP8266-Moduls an, das wiederum mit der Arduino IDE programmiert wird (ein paar PHP- und Web-Server-Skills können hier ebenfalls nicht schaden). Großer Vorteil dieses Projekts: Ihr wisst sofort Bescheid, wenn der Sommer vorbei ist. 🙂

So sieht das Display aus:

Und so wird’s gebaut.

Oder doch einfach in Urlaub fahren – an einen sonnigen WLAN-Strand?

Wer nicht basteln, sondern ein einfach in der Sonne brutzeln möchte, kann natürlich auch traditionsbewusst gen Balearen aufbrechen – wo es weiterhin recht günstig und abseits der bekannten Tourizentren tatsächlich sehr schön ist. Und das Beste: Es gibt inzwischen jede Menge Strände mit WLAN (Standortfaktor!):

WLAN auf den Balearen (Screenshot: islawifi.com/Google)

WLAN auf den Balearen (Screenshot: islawifi.com/Google)

Die aktuellste WiFi-Map für Mallorca, Menorca und Ibiza findet ihr hier.

Entspannt IT-Serien und -Filme gucken.

Wenn die Bandbreite ausreicht, bietet sich unter dem Sonnerschirm eine Binge-Watching-Session einer aktuellen IT-Serie an. Wir möchten an dieser Stelle Silicon Valley empfehlen.

Seit Ende Juni ist die dritte Staffel komplett, womit Mike Judge, John Altschuler, Dave Krinsky & Co. nun knapp 14 Stunden köstliches Material über die Startup-Szene an der Westküste abgeliefert haben. Eine genaue Betrachtung des Comedy-Hits folgt demnächst in unserer Rubrik Geek Movies & Hackerfilme (wo ihr bereits jetzt Anregungen für weiteres Sommervideoprogramm findet).

Bücher lesen.

Kurz & gut

Als Verlag wollen und müssen wir natürlich auch ein bisschen Lesestoff empfehlen. Hier aber trotz des schönen Archivfotos nicht unseren eigenen, sondern die Lieblingslektüre von mehr als 40 TED-Speakern:

What should you read this summer? A mega reading list

Ein großartige Zusammenstellung!

Vielleicht eine Runde zocken?

Last but not least noch eine Spiele-Empfehlung: Für einige Stunden Spannung und Kurzweil sorgt definitiv A Dark Night, der Android-Port des bereits 2013 erschienen iOS-Indie-Hits A Dark Room. Dabei handelt es sich um einen ebenso simplen wie genialen Mix aus RPG und Ressourcen-Management-Spiel, das praktisch ohne Grafik funktioniert und vor allem Old-School-Gamer in Verzückung versetzen dürfte. Und das Beste: Das Game lässt sich offline durchspielen – falls das WLAN am Strand mal ausfällt.

Heller Strand, dunkle Nacht: Screenshot von A Dark Night (Dragon Studio/Play Store)

Heller Strand, dunkle Nacht: Screenshot von A Dark Night (Dragon Studio/Play Store)

Was auch immer ihr macht: Wir wünschen euch noch einen schönen Restsommer!

OpenPGP.conf: Erste Konferenz rund um OpenPGP-Verschlüsselung

12.08.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Technologie, Veranstaltungen

Geheimdienste, Wirtschaftsunternehmen, politische/geschäftliche/private Gegner oder schlichtweg Kriminelle: Menschen, die gern unsere E-Mails lesen würden, gibt es einige. Bei Nachrichten unter Freunden und Familie mag die Haltung „wen interessiert mein banales Leben?“ zwar nicht weniger falsch, aber noch irgendwie nachvollziehbar sein, spätestens im geschäftlichen Umfeld können ausspionierte Informationen jedoch teuer werden. BITKOM etwa spricht von rund 50 Milliarden Euro Schaden, der Unternehmen hierzulande jährlich durch Industriespionage zugefügt wird.

Sensible Daten schützen

Gründe, den E-Mail-Verkehr mit Verschlüsselungsmechanismen vor fremden Augen zu schützen, gibt es viele. Und dennoch: Es bleibt ein ToDo, das –wenig sexy und für End-User „irgendwie zu kompliziert“ wirkend – gerne heraus geschoben wird. Auf den Stapel „wenn ich mal Zeit habe“. 15 Prozent der deutschen Internetnutzer verschlüsselten im Jahr 2015 ihre Mails haben irgendwann mal eine Verschlüsselungssoftware installiert, fand BITKOM in einer weiteren Befragung heraus.

OpenPGP.conf

Die OpenPGP.conf – komplett englischsprachig – richtet sich an Anwender, Entwickler, Interessierte und Experten des Verschlüsselungsformats und seiner Anwendungen. Die zweitägige Konferenz wird von der German Unix User Group (GUUG) organisiert.

Eine Möglichkeit, E-Mails zu signieren und zu verschlüsseln, bietet das OpenPGP-Protokoll, das beispielsweise vom Open-Source-Programm GnuPG eingesetzt wird. Doch: „Obwohl OpenPGP für seine hohe Sicherheit und seine Verschlüsselungsmechanismen weithin anerkannt ist, fehlt bislang die breitere Verwendung“, schreiben die Organisatoren der OpenPGP.conf, die Anfang September in Köln stattfindet.

Erklärtes Ziel: Verbreitung von OpenPGP erhöhen

Werner Koch, einer der wichtigsten Kryptografie-Experten weltweit, OpenPGP-Hauptentwickler und langjähriger GUUG-Enthusiast, hatte die Idee: Alle Akteure der OpenPGP-Szene sollen an einen Tisch. Kryptoanalysten sollen Anwendungsentwickler sprechen, Service Provider die Anforderungen der Unternehmen und Endanwender kennenlernen. Austausch, der sich übrigens bewusst auf die engere Zielgruppe derjenigen ausrichtet, die mit OpenPGP und angrenzenden Technologien zu tun haben. Allgemeine Sicherheitskonferenzen gebe es ausreichend.

Werner Koch, Porträt.

Im Jahr 1998 veröffentlichte Werner Koch erstmals GnuPG, die freie Implementation des als RFC 4880 spezifizierten OpenPGP-Formats. Er gehört zu den wichtigsten Verfechtern freier Software, war Mitgründer, Head of Office und deutscher Vizekanzler der Free Software Foundation Europe und erhielt den FSF Award 2015. Foto: Willi Nothers, CC-BY-SA.

Der Blick ins Programm beweist, dass OpenPGP allein auch schon genügend Stoff mitbringt. Einige Programmhöhepunkte seien hier genannt:

  • Werner Koch: A Simple Solution to Key Discovery
  • Phillip Hallam-Baker: The Mathematical Mesh: Management of Keys
  • Nick Skelsey: A stateless model for browser encryption in GlobaLeaks
  • Bernhard Reiter: OpenPGP for Android, Web and Windows, preparing for a formal evaluation and improving the user experience – three contracts from the German BSI
  • Stefan ’stf‘ Marsiske: A few concerns regarding PGP, new directions
  • Lutz Donnerhacke: History of OpenPGP
  • Yutaka Niibe: Gnuk 1.2

Tickets gibt es hierheute noch mit Frühbucherrabatt. Für GUUG-Mitglieder und Studierende gibt es ebenfalls Sonderpreise, Entwickler freier Softwareprojekte können finanzielle Unterstützung für ihre Reisekosten und ebenfalls günstigere Tickets erhalten.

Hinweis: Das oreillyblog ist Mediapartner der OpenPGP.conf.

Neuerscheinung: Praxiswissen TYPO3 CMS 7 LTS

04.08.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Technologie

Nur wenige IT-Bücher schaffen es bis zu einer fünften, sechsten, siebten Auflage. Oder wie das vorliegende gar zu einer achten. Schließlich müssen zwei drei Bedingungen gegeben sein: Die beschriebene Technologie muss über mehrere Jahre relevant sein und sich zudem auch ständig weiterentwickeln und erneuern. Naja: Und das Buch muss selbstverständlich so gut sein, dass es auch nach Jahren noch LeserInnen findet bzw. gar zum Klassiker wird. „Praxiswissen TYPO3“ schafft das. Alles. 🙂

Gibt auch ’ne super Strandlektüre ab. Für Euch getestet!

Anspruch: Hoher Praxisbezug

„TYPO3 ist mächtig und umfangreich zugleich. Um erste Projekte erfolgreich realisieren zu können, bedarf es einer Einführung in das System, die auch bei den manchmal recht komplizierten Details nicht allein lässt“, erklären die Autoren Robert Meyer und Martin Helmich die Herangehensweise an das Buch.

Und deshalb liefern Meyer und Helmich nicht nur Theorie, sondern präsentieren diese anhand eines umfassendes Praxisbeispiels, das sich durch das ganze Buch zieht. Aufgebaut werden soll die Website einer Snowboardschule mit diversen Anforderungen wie responsives Design, Zweisprachigkeit oder der Einbindung eines grafischen Trailers. In jedem einzelnen Kapitel kommt Ihr mit der Website ein Stückchen weiter, die Autoren erklären, coden und zeigen Screenshots des Website-Projekts. (Die Codebeispiele gibt es natürlich zum Download.) Eine TypoScript-Kurzreferenz schließt das Buch ab.

Über die Autoren

Robert Meyer befasst sich seit 2001 intensiv mit TYPO3, er veröffentlichte vor elf Jahren bereits die erste Auflage des Buchs. Meyer kennt die Eigenarten, Möglichkeiten und Stärken, aber auch die Grenzen dieses unternehmenstauglichen Systems. Als Leiter des auf Hosting und Support spezialisierten Unternehmens Mittwald CM Service  konnte er in diesem Buch die Probleme aufgreifen, mit denen seine Kollegen und er bei ihrer Support-Hotline häufig konfrontiert werden. Martin Helmich arbeitet als Softwarearchitekt ebenfalls bei Mittwald CM Service im ostwestfälischen Espelkamp, TYPO3 CMS nutzt er seit 2004. Er ist Koautor des Buchs Zukunftssichere TYPO3-Extensions mit Extbase und Fluid.

Die Neuerungen der 8. Auflage

Und nun zur wichtigsten Frage für alle, die bereits eine Vorauflage des Buchs haben: Was ist neu? Das Buch deckt jetzt TYPO3 in der LTS-Version 7.6 ab. Entsprechend der veränderten Ansprüche an zeitgemäßes Webdesign haben die Autoren das Praxisbeispiel komplett runderneuert. Etwa was die Entwicklung von Webseiten angeht, die für verschiedene Ausgabegeräte optimiert sind – ganz gleich, ob auf einem Smartphone oder auf einem 4K-Fernseher. Außerdem setzt „Praxiswissen TYPO3“ nun  konsequent auf die Nutzung von Fluid-Templates. Das Buch berücksichtigt alle Neuerungen der TYPO3-Versionen 6.2 bis 7.6 – und erklärt zuverlässig auf jene, bei denen der Teufel im Detail steckt …

„Praxiswissen TYPO“ ist im gut sortierten On- und Offline-Buchhandel sowie auf oreilly.de erhältlich. Einen guten Eindruck verschaffen Euch auch das Inhaltsverzeichnis (PDF) das Probekapitel (PDF). Schaut doch mal rein. 🙂

 

 

Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im August

29.07.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Dreimal Rheinland und einen Call for Papers für Heidelberg (die erste MakerCon in DACH!): Das sind unsere Veranstaltungstipps für den August. Aber keine Angst, die Hängematte muss man erst gegen Monatsmitte verlassen 😉

Veranstaltungstipps

Was? FrOSCon

Wann? 20.08. – 21.08.2016
Wo? Sankt Augustin
Website
Hashtag: #froscon11

Die Sommerkonferenz zu Free and Open Source Software an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Ein Klassiker im August.


Was? Interactive Festival
Wann? 24.-25.08.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag: #interactivecgn

Die vierte Ausgabe des INTERACTIVE Festivals hält fest am “Future of…”-Konzept. In sieben Haupt-Tracks werden folgende Themen diskutiert: #MobilityAndLogistics, #Money, #Health, #RetailAndMarketing, #Education, #DigitalVideo und #InternetOfThings.
Vorgestellt haben wir das Interactive Festival bereits hier.


Was? Rheinland Pitch
Wann? 24.08.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag:

Der Rheinland-Pitch ist mittlerweile das größte Startup-Pitch-Event seiner Art in ganz Deutschland. Bis zu vier Startups dürfen ihre Geschäftsidee auf der großen Bühne vor meist mehr als 100 Zuschauern, bestehend aus potentiellen Investoren, Unternehmen, Startups und Interessierten, präsentieren. Diesmal geht es um Startups des Bereichs Retail – bis 12. August könnt Ihr Euch noch bewerben.


Die MakerCon kommt nach Deutschland

And now for something very special: Unser Verlag – dpunkt – veranstaltet gemeinsam mit Heise Developer und dem Make Magazin die erste MakerCon im deutschsprachigen Raum. Sie findet im Februar 2017 in Heidelberg statt und will einen Austausch zwischen Makern bieten, über die aktuellen kreativen und technischen Entwicklungen im Maker Movement informieren und Wege zur Professionalisierung des eigenen Projekts zeigen (Maker to Market). Begleitend zum Vortragsprogramm wird es Workshops und Labs u.a. für Lasercutter und 3D-Druck geben. Alle Teilnehmer erhalten einen Bauvorschlag, den sie während der Konferenz umsetzen können – und am Ende der Konferenz kommen die besten Ergebnisse auf die große Bühne.

Bis zum 4. September 2016 läuft nun noch der Call for Papers.

Vielleicht möchte jemand von Euch Referentin / Referent bei der MakerCon sein? Es wäre uns eine große Freude 🙂

makercon_logo

Was ist Sass?

21.07.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Merkwürdige Begriffe, Technologie

Wir hatten da mal eine virtuelle Redaktionssitzung und herausgekommen ist das hier: Ein kurzer Wissensaustausch rund um das zügige modulare CSS-Basteln mit Sass.

Corina Pahrmann: Du, Alex?

Alexander Plaum: Jau, was gibt’s?

CP: Magst du vielleicht noch mal einen Erklärbär-Post schreiben?

AP: Nicht lieber was über Filme oder Games?

CP: Nee, komm… ein Fachbegriff.

AP: Na gut. Welcher?

CP: Wie wär’s mit Sass?

AP: Sass ist ziemlich cool. Und praktisch! Gibt’s jetzt schon fast zehn Jahre, kennen aber längst nicht alle.

CP: Ich weiß. Deswegen solltest du ja auch erklären, was das ist. 🙂

AP: Äh… Der Begriff ist ein Akronym und steht für „Syntactically Awesome Stylesheets“. Es geht also um Webdesign, genauer gesagt: Um eine aufgepimpte Version von CSS. Was CSS ist, wissen aber alle, oder?

CP: Klar, ich schätze schon.

Doku & Hintergrundinfos gibt's unter http://sass-lang.com/. Bild: Montage / sass-lang.com

Der US-amerikanische Designer Hampton Catlin entwarf Sass, als er gerade Anfang 20 war. Als Entwickler stiegen Natalie Weizenbaum und Chris Eppstein ein. Doku & Hintergrundinfos gibt’s unter http://sass-lang.com/. Bild: Montage / sass-lang.com

AP: Ok. CSS ist ja bekanntlich keine richtige Programmiersprache – und kommt eher repetitiv/unelegant daher. Und an dieser Stelle setzten Hampton Catlin und seine Mitentwickler an.

CP: Und zwar wie?

AP: Nun, Sass ermöglicht es, CSS mit Variablen, Funktionen, Loops und solchen Sachen zu erweitern. Es ist übrigens ein sogenannter Präprozessor.

CP: Das könntest du auch noch mal kurz erklären.

AP: Ein Präprozessor ist ein Programm, das eingehackte Daten „vorbereitet“ und dann an ein anderes Programm weitergibt. Du schreibst also schönen Sass-Code, und der wird später in CSS kompiliert. Das ist noch ein wichtiger Punkt: Es ersetzt keine Stylesheets auf dem Server, sondern erleichtert deren Erzeugung.

CP: Und der konkrete Nutzen?

AP: Man spart halt Zeit und Nerven und Code-Zeilen. In Sass kannst du zum Beispiel ganz oben im Code eine Variable für die „Hausfarbe“ deines Lieblingsdackelzüchtervereins erzeugen (nennen wir sie: $dachshund-color) und ihr einen Farbwert zuweisen, zum Beispiel #ff69b4. Dann baust du ganz normal dein Stylesheet zusammen, setzt aber überall dort, wo du die Farbe nutzen willst (Überschriften, Buttons etc.), nicht den Farbwert selbst ein, sondern die Variable. Wenn du später alles in CSS umwandelst, steht an allen gewünschten Stellen: #ff69b4. Und der Clou: Wenn sich die Hausfarbe noch mal ändert, musst du sie nicht 23x im CSS austauschen, sondern nur an einer einzigen Stelle in der Sass-Datei. Cool, was?

CP: Sass macht aus Webdesignern quasi Programmierer.

AP: So ist es. Und da gibt es eine Menge abgefahrene Features, die ich teilweise selber nicht verstehe und somit auch nicht ausführlicher erklären kann.

CP: Musst du auch nicht. Wir brauchen hier erst mal einen Einstieg.

AP: Glück gehabt. 🙂 Dazu fällt mir noch ein, dass Einsteiger vermutlich die SCSS-Syntax nutzen wollen („Sassy CSS“) – und nicht die „richtige“ Sass-Syntax. Letztere ist nämlich an Ruby angelehnt und damit eventuell gewöhnungsbedürftig. Ruby muss man aber in jedem Fall auf seinen Rechner packen – sonst gibt’s keine Super-Stylesheets. Noch Fragen?

CP: Ja, könntest du noch erwähnen, dass das Thema in unserer Neuerscheinung CSS Secrets ausführlicher behandelt wird?

AP: Hast du doch gerade schon gemacht.

CP: Ok, dann sind wir durch.

AP: Awesome!

Gerade noch im Lektorat, im Herbst in den Buchhandlungen: CSS Secrets

Gerade noch im Lektorat, im Herbst in den Buchhandlungen: CSS Secrets