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Panamericana: Hasta luego, Tobias!

07.09.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Am Samstag verabschiedeten wir Tobias Kollewe, einen der beiden Autoren von Praxiswissen E-Commerce, in sein Abenteuer Panamericana. (Danke für die Einladung, es war ein wunderbar entspannter Nachmittag/Abend bei allerbestem Wetter!)

In ein paar Tagen wird er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und einem umgebauten Land Rover Defender auf ein Frachtschiff fahren, das ihn dann erst durch 34 Tage Offline-Zeit (erste schwierige Etappe) und schließlich nach Südamerika bringt. Von dort geht die Reise gen Norden, einmal die Panamericana entlang. Die beiden erwarten, etwa ein Jahr später in Alaska anzukommen. Stationen dazwischen? Sind grob geplant, aber wie lange die beiden an welchen Orten verweilen, lassen Tobias und Michaela bewusst offen.

Panamericana

Frachtschiff buchen, Auto umrüsten, bisherigen Alltag abbauen: die beiden begleiten ihre Reise bereits seit einigen Monaten, noch bevor es losging. Parallel wurde sogar noch ein Buch für uns fertig 🙂 Bild: Panamericana.de (Ausschnitt)

Tobias & Michaela: Alle O’Reillys/dpunkte wünschen Euch eine tolle Zeit mit wunderbaren Eindrücken und Erfahrungen (letzteres wohl wortwörtlich). Kommt gesund wieder 🙂

Wollt Ihr mehr wissen oder den beiden auf Ihrer Reise folgen? Tobias und Michaela bloggen unter panamericana.de bzw. sind natürlich unter anderem auch auf Facebook aktiv.

Hack: Rauch und Feuer melden

05.09.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

Unser Buch „SmartHome Hacks“ zeigt Euch, wie Ihr mit Hausautomationssystemen individuelle bedarfsgerechte Lösungen entwickelt. Die Hacks sind in vier Schwierigkeitsstufen kategorisiert (eine Pepperoni: leichter Hack, vier Pepperoni: herausfordernder Hack) und eignen sich für das Reihenhausparadies genauso wie für den Selbstversorgerbauernhof, die Studentenbude oder das moderne Palästchen.

Auszug aus „SmartHome Hacks“, Teil 2/3

Drei Hacks veröffentlichen wir hier im oreillyblog. Nach „Vermeidung von Schimmel“ aus Kapitel 4 folgt heute „Rauch und Feuer melden“ aus Kapitel 6: „Hacks für ein sicheres Heim und Grundstück“. Viel Spaß damit!

pepperoni3Das wird ein sehr kurzer Abschnitt, denn zur Warnung vor der ernsten Gefahr durch Brand und Feuer haben wir dank entsprechender Gesetzesinitiativen heute meistens bereits einen oder mehrere Rauchmelder in der Wohnung und im Haus. Wohl dem, der sie bereits von vorneherein so gekauft hat, dass sie untereinander vernetzt sind und sich auch ins SmartHome integrieren lassen. Für die meisten SmartHome-Systeme gibt es solche Geräte – ich leiste mir die HomeMatic-Geräte HM-Sec-SD, die in einem »Team« miteinander verbunden sind und sich auch gegenseitig alarmieren.

Für Mieter oder Mitglieder von Wohnungseigentümergemeinschaften ist es möglicherweise nicht einfach, solche vernetzten Rauchmelder zu installieren. Denn typischerweise werden ihre Vermieter oder Verwalter dies bereits durchgeführt haben. Vermieter bevorzugen in der Regel Billiglösungen, die sie in größeren Stückzahlen einkaufen können. Auch Verwalter bevorzugen Monokulturen, und nur böse Zungen würden vermuten, dass dies mit dem Abschluss lukrativer Wartungsverträge für größere Wohnanlagen zusammenhängt. Gerichte neigen dazu, solche Rauchmelder auch dann zum Gemeinschaftseigentum zu rechnen, wenn diese in der eigenen Wohnung installiert sind. Hilfreich für die Argumentation ist deshalb der nebenstehende Tipp.

Tipp

Es besteht kein Anspruch einer Eigentümergemeinschaft auf Installation der Rauchwarnmelder eines bestimmten Herstellers, solange die bereits installierten Geräte den gesetzlichen Vorgaben genügen und vorschriftsmäßig gewartet werden, ohne dass dadurch der Eigentümergemeinschaft zusätzliche Kosten entstehen.

Natürlich muss man die Rauchmelder-Installation auch insgesamt ein wenig hinterfragen. Hier stoßen wir offenbar auf ein weiteres grandioses Beispiel für den Erfolg der Lobbyisten, die sich die typisch deutsche Regelungswut zunutze machen. Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl von Brandopfern und der Installation von Rauchmeldern scheint nämlich nicht nachweisbar zu sein, wie die Wirtschaftswoche am 14. November 2012 schrieb.

Aber gut, nun haben wir diese trotz aller Schönrederei hässlichen Heuler unter der Decke kleben. Es ist deshalb vielleicht ganz tröstlich, dass wir ihr nervtötendes Gepiepe für das SmartHome nutzen können: Eben für den ursprünglichen Zweck, das ganze Haus aufzuwecken. Dies wird im nächsten Hack vorgestellt.

Standard-Rauchmelder für die Anbringung in Wohnräumen funktionieren nach einem optischen Prinzip. Dringt Rauch in eine kleine Kammer ein, streut er das Licht einer aufblitzenden Fotodiode seitwärts, und das löst den Alarm aus. Klar ist aber: Es gibt auch Feuer, das wenig Rauch erzeugt oder dessen Rauch nicht in den Rauchmelder gelangt – oder die umgekehrte Situation, nämlich eine normalerweise schon (leicht) verrauchte Umgebung, in der eine Flamme nicht vorkommen darf.

Rauchmelder

Rechts im Bild ein Flammensensor mit Sensorfläche aus Bleiselenid PbSe, daneben das Prinzipschaltbild. Bild: Aus „SmartHome Hacks“

Flammenmelder, die solche Feuer unabhängig vom Rauch feststellen können, sind in ganz unterschiedlichen Qualitäten realisierbar:

  • Eine Infrarot-(IR-)Fotodiode, z. B. des Typs BPW 34 FS, kann direkt an die Schaltung aus Abbildung 6–15 [Anmerkung der Blogredaktion: Abbildung stammt aus einem anderen Hack, wir haben sie hier hinterlegt.] angeschlossen werden. Gegebenenfalls muss der Wert des Widerstands R1 in der Schaltung noch angepasst werden, und die Fotodiode sollte natürlich einen Filter besitzen, der ihre Empfindlichkeit auf den IR-Bereich beschränkt.
  • Einfache Kombinationen aus einer Fotodiode und einem Komparator (also einem hoch verstärkenden Operationsverstärker) sind auch als Fertigmodul für wenig mehr als 1 € erhältlich, z. B. unter der Typenbezeichnung KY-026.
  • Sehr viel empfindlichere Flammensensoren werden mithilfe von Bleisulfid PbS oder Bleiselenid PbSe realisiert, in einfachster Form einfach als IR-empfindlicher Widerstand mit zwei Anschlüssen. Ihre professionelleren Varianten werden ganz ähnlich wie die Gassensoren aus dem Hack: Gas melden angeschlossen – mit einem wesentlichen Unterschied: Die zusätzliche Stromversorgung dient hier nicht der Heizung, sondern einer thermoelektrischen Kühlung der eigentlichen Sensorfläche durch den Peltier-Effekt. Zur Gewährleistung einer konstanten Temperatur durch eine Regeleinheit verfügen die High-End-Varianten oft noch über einen analogen Temperatursensor auf dem Chip.

Mehr Hacks in diesem Buch:

SmartHome Hacks

Ausgehtipp: MailChimp-Day

01.09.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Veranstaltungen

Dass Newslettermarketing auch und gerade trotz Facebook, Instagram, Snapchat & Co. eines der erfolgreichsten Möglichkeiten ist, die eigenen Kunden auf neue Produkte aufmerksam zu machen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Es sind die Konversionsraten, die bei Newslettern überzeugen. Während wir über Social Media-Kanäle eine Beziehung zum Kunden aufbauen, mit ihm/ihr reden und bisweilen auch „Metathemen“ diskutieren, geht es im Newsletter von Anfang an um das Informieren und Werben. Produktmarketing ist hier erwünscht, denn in der Regel können wir bereits von einer gewissen Kaufbereitschaft ausgehen.

Von der enormen Umsatzrelevanz eines gut gemachten Newsletters ist auch Michael Keukert überzeugt – und er referiert zu seinem Lieblingsthema gerne auch auf Barcamps oder dem jährlichen ecommerce.camp in Jena. Für uns schrieb er gerade gemeinsam mit Tobias Kollewe die zweite Auflage des Grundlagenwerks Praxiswissen E-Commerce, das Buch ging gestern an alle Buchhandlungen – ist also ganz frisch erhältlich. Und nun: noch eine kleine Konferenz. Anfang Oktober nämlich veranstaltet Michael den MailChimp-Day, einen ganzen Tag rund um Newslettermarketing und sein Lieblingstool MailChimp.

„Egal, ob Freiberufler, kleines Ingenieurbüro, große Firmen bzw. auch einzelne Abteilungen großer Konzerne: Wer kein E-Mail-Marketing benutzt, ist selber schuld“, schreibt mir Michael. Und berichtet, was er in Köln vorhat: „Wir werden viele praktische Einführungen sowie Workshops und Vorträge bieten. Man kann sich mit Experten austauschen und einen Ausblick in die Zukunft des Marketings liefern. Demnach ist der MailChimp Day ein Muss für jeden, der sich mit MailChimp beschäftigt.“

MailChimp-Day

Na, denn: Am 4. Oktober auf ins KOMED Köln. Der MailChimp-Day ist die erste deutsche Veranstaltung zum Thema für Anwender – egal ob privat oder beruflich – und Spezialisten. Tickets gibt es hier. Und wer es nicht schafft, kann ja vielleicht hier Michaels (und Tobias‘) neues Buch kaufen. 😉 Bei den geschätzten Kollegen vom mitp-Verlag haben die beiden außerdem noch ein kleines MailChimp-Buch veröffentlicht.

 

Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im September

29.08.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Kaum sind (fast) überall die Ferien beendet, wird auch unter IT’lern, Gründern, Marketern, Usergrouplern, Makern (…) wieder gelernt. Und in den Pausen gequatscht. Und Twitter-Handles getauscht. Los geht’s also mit unseren Veranstaltungstipps für den Konferenzherbst – wir freuen uns, Euch zu treffen, zum Beispiel beim Barcamp Köln oder auf der Photokina. 🙂

Veranstaltungstipps

Die Veranstaltungstipps en détail:

Was? Tools4AgileTeams
Wann? 01.-02.09.2016
Wo? Wiesbaden
Website
Hashtag: #t4at


Was? Nightly.build
Wann? 02.09.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag: #nightly16


Was? WordCamp Frankfurt

Wann? 02.-04.09.2016
Wo? Frankfurt/Main
Website
Hashtag: #wcfra


Was? BarCamp Köln
Wann? 03.-04.09.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag: #barcampkoeln

Barcamp Köln ist Pflicht und Kür in einem – wir sind Sonntag vor Ort. Samstag geht leider nicht, da verabschieden wir einen O’Reilly-Autor auf Weltreise. Aber dazu später mehr …


Was? OpenPGP.conf
Wann? 08.-09.09.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag:

Die Konferenz für Verschlüsseler haben wir Euch an dieser Stelle bereits vorgestellt.


Was? Webmontag Frankfurt: Ignite
Wann? 12.09.2016
Wo? Brotfabrik Frankfurt/Main
Website
Hashtag: #wmfra

Nummer 81 des Webmontags Frankfurt. Geht hin, diesmal gibt es leider keinen Stream. Vor Ort ist es aber ohnehin schöner 😉


Was? Software Freedom Day
Wann? 17.09.2016
Wo? Köln (und an anderen Orten, siehe: softwarefreedomday.org)
Website
Hashtag: #sfd2016

Ganz traditionell unterstützen wir Bruno Hopp und seine Mitstreiter beim Kölner Software Freedom Day. Gibt es aber auch in anderen Städten, weltweit. Schaut mal in die Liste, vielleicht gibt es eine Veranstaltung in Eurer Nähe.


Was? Photokina
Wann? 20.09.2016
Wo? Köln
Website
Hashtag: #photokina

Riesige Messe für professionelle und/oder leidenschaftliche Fotografen, mehr muss man dazu nicht sagen. Doch: Wir sind mit eigenem Stand vor Ort: Ihr findet uns und unsere Bücher in Halle 4.1 am Stand C027 D024. (Nach dpunkt.verlag Ausschau halten.)


Was?  JUG Saxony Day
Wann? 30.09.2016
Wo? Radebeul
Website
Hashtag: #JSD2016

Wie immer werden bei den genannten Veranstaltungen aktuelle O’Reilly- und dpunkt-Bücher ausgelegt, verlost und/oder Gimmicks verteilt. Bitte beachten: Einige Camps, Konferenzen, Workshops etc. sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kalenders (oder kurz danach) evtl. schon komplett ausgebucht.

Hack: Schimmel vermeiden

22.08.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Technologie

Unser Buch „SmartHome Hacks“ zeigt Euch, wie Ihr mit Hausautomationssystemen individuelle bedarfsgerechte Lösungen entwickelt. Die Hacks sind in vier Schwierigkeitsstufen kategorisiert (eine Pepperoni: leichter Hack, vier Pepperoni: herausfordernder Hack) und eignen sich für das Reihenhausparadies genauso wie für den Selbstversorgerbauernhof, die Studentenbude oder das moderne Palästchen.

Auszug aus „SmartHome Hacks“, Teil 1/3

Drei Hacks veröffentlichen wir hier im oreillyblog. Den Anfang macht „Vermeidung von Schimmel“ aus Kapitel 4: Hacks zur Messung von Umweltdaten. Viel Spaß damit!

2pepUnsere Atemluft enthält Bakterien und Schimmelsporen, die wir mit jedem Atemzug einatmen. Genauer gesagt sind es etwa 1000 „koloniebildende Einheiten“ von Schimmelsporen in jedem Kubikmeter. Das ist im Normalfall weder gefährlich noch ungewöhnlich – denn es ist bereits seit Hunderten von Millionen von Jahren Bestandteil der Ökosphäre. Neueste Erkenntnisse (aus dem Jahr 2015) lassen sogar vermuten, dass im Zentrum jeder einzelnen Schneeflocke ein Bakterium als Kondensationskeim dient. Obwohl Hersteller von Desinfektionsmitteln und so genannte Baubiologen uns etwas anderes glauben machen wollen, wird unser Körper mit diesen Eindringlingen normalerweise sehr gut fertig. Das gilt übrigens auch für so unangenehme Zeitgenossen wie die Legionellen, denen wir im nächsten Kapitel begegnen werden.

Lediglich bei massenhaftem Auftreten von Sporen und Bakterien kann eine Gesundheitsgefahr entstehen, und bestimmte Schimmelarten sind wegen der krebserregenden Wirkung ihrer Gifte geradezu Furcht erregend. Kurz gesagt: Wir sollten in unserem eigenen Interesse Schimmel im Wohnbereich vermeiden. Aber weder ein Schimmelfleck an der Tapete noch das verschimmelte Brot in der Küche sind ein Anlass zur Panik.

Schimmelsporen benötigen zum Keimen Feuchtigkeit, und zwar nicht als Wasserdampf in der Luft, sondern kondensiert zu Tröpfchen. Darum schimmelt feuchtes Brot, Knäckebrot hingegen nicht. Wollen wir vermeiden, dass sich Schimmelflecken an den Wänden bilden, müssen wir also wissen, wie kalt sie höchstens werden dürfen, ohne dass an ihnen Wasser kondensiert. Diese Temperatur ist der so genannte Taupunkt.

Eine direkte Messung des Taupunktes erfolgt, indem ein Metallspiegel so lange abgekühlt wird, bis auf seiner Oberfläche Tröpfchen kondensieren. Indirekt kann der Taupunkt bestimmt werden, indem

  • in der Raumluft die Temperatur und die relative Feuchte gemessen werden,
  • daraus die absolute Feuchte errechnet wird und
  • damit diejenige Temperatur bestimmt wird, bei welcher diese absolute Feuchte einer relativen Feuchte von 100 % entspricht, mithin also Kondensation einsetzt.

Taupunkttemperatur

[Die untenstehende] Abbildung 4–14 zeigt diese Taupunkttemperatur in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchte in Prozent und der Lufttemperatur in °C. Man kann ihr z.B. entnehmen, dass bei einer Lufttemperatur von 18°C (die wir im Winter vielleicht im Keller messen) und bei einer relativen Feuchte von 60 % in der Raumluft der Taupunkt bei ca. 10°C liegt. Wird die Kellerwand kälter, kondensiert dort das Wasser. Tatsächlich aber haben bestimmte Schimmelarten schon ab etwa 80 % relativer Feuchte die Möglichkeit zum Keimen. Um Schimmel sicher zu vermeiden, dürfen wir also die Wandtemperatur nicht unterschreiten, bei welcher diese 80 % relativer Feuchte erreicht werden. Dieser „Schimmelpunkt“, fachsprachlich als TF80 bezeichnet, ist in Abbildung 4–15 dargestellt.

Zum Vergleich: Bei einer Lufttemperatur von 18°C und einer relativen Feuchte von 60 % in der Raumluft ist TF80 13,5°C – und das liegt deutlich über der Taupunkttemperatur. Wer weitere Einzelwerte ablesen möchte, sei entweder auf einen entsprechenden Online-Rechner verwiesen, http://www.tf80.de/, oder möge die Formel aus dem Kasten verwenden.

Mit wenigen Zeilen, hier wiederum in Pseudocode, lässt sich dies auch in eine beliebige Programmiersprache gießen, dabei seien

c1=17.62
c2=243.12
l1=log(h)
l2=log(h/0.8)
d1=c1/(c2+theta)
d2=c3*d1
d1=t*d1
tau=(d1+l1)/(d2-l1)
tf80=(d1+l2)/(d2-l2)

Wie können wir das jetzt in das SmartHome-System einbinden? Wir brauchen dazu eine Zentrale, in der wir die obige Funktion zur Berechnung des Taupunktes und des Wertes TF80 programmieren können. Eingabewerte können die Lufttemperatur und die relative Feuchte sein – oder gleich ein dritter Messwert, nämlich die Wandtemperatur. Auf den Vergleich von TF80 und der Wandtemperatur kann dann ein Trigger gesetzt werden, der z.B. eine Alarmmeldung auslöst.

Abbildung 4–14: Taupunkttemperatur bei verschiedenen Lufttemperaturen in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchte (rechts)

 

Abbildung 4–15: Beginn der Schimmelgefahr: Wandtemperatur TF80 bei verschiedenen Lufttemperaturen in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchte (rechts)

Abbildung 4–15: Beginn der Schimmelgefahr: Wandtemperatur TF80 bei verschiedenen Lufttemperaturen in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchte (rechts)

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