oreillyblog IT, Social Media & Geek Life von und mit O'Reilly-Büchern

Neuerscheinung: Praxiswissen Joomla! 3.x komplett

19.01.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

Dieses Buch ist für alle: Die, die noch nie eine Website gebaut haben. Die, die noch irgendwo verschüttetes HTML-Wissen haben. Die, die schon einmal mit einem Homepage-Baukasten ein kleines eigenes Grundstück im Web zusammengeklickt haben. Und die, die schon länger mit CMSen arbeiten, ob Joomla! oder auch ein anderes. 

Praxiswissen Joomla!

Anhand eines praktischen Beispiels – einem Kinoportal – begleitet Euch „Praxiswissen Joomla!“ durch alle Arbeitsschritte.

Tim Schürmann, unser Autor für umfassendes Grundlagen- und Praxiswissen, hat Ende letzten Jahres die schon 4. Auflage seines Joomla!-Handbuchs vorgelegt: 1.000 Seiten detailliert, klug strukturiert und fein granuliert. Und weil es der natürlichen Dramaturgie von Installation – Einrichtung – Erstellung der Website – Erweiterung durch Komponenten, Module und Plugins und Template-Verwaltung und -Entwicklung folgt, hat es für Leser jedes Wissens- und Projektfortschritts das richtige Maß an Know-how. Überfordert nicht und lässt auch nichts offen. 

Und genau mit dieser Neuvorstellung starten wir auch hier im oreillyblog in die Novitäten des Jahres. Das Buch gibt es bereits seit Dezember im On- und Offline-Buchhandel und auf oreilly.de

Ein Probekapitel findet Ihr hier (PDF). Und ab nächste Woche starten wir eine kleine Artikelreihe mit exklusiven Auszügen aus dem Buch. Stay tuned 😉

Neuerscheinung: Zeitmanagement mit Outlook

05.01.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

61 ungelesene, 15 unbearbeitete Mails: Das ist mein aktueller Inbox-Status. Gar nicht so übel, wenn man bedenkt, dass die 61 ungelesenen sich ausschließlich aus „nice-to-know“-Infos zusammensetzen. Und dennoch, vor lauter Mails sehe ich manchmal meine dringlichsten Aufgaben nicht. Kennt Ihr?

Wie bei vielen Menschen basiert mein Tagesablauf recht häufig auf dem Mail-Postfach. Sein Status ist Gradmesser für mein Wohlbefinden. Dabei stimmt es bisweilen unzufrieden – zumindest mich – , dass es immer die Mails sind, die mich vor sich her treiben. ToDo-Listen lege ich zwar an, wirklich synchron laufen sie aber nicht mehr, nicht mit meinem Kopf, und schon gar nicht mit all den Anfragen per Mail, die mich aus dem „Flow“ reißen. Lang- und mittelfristige Pläne ordnen sich allzu oft dem „nur noch kurz die Mails checken“ unter. Nicht wirklich zufriedenstellend.

Selbstbestimmte Zeit

Zeit, das Ruder wieder an mich zu reißen. Und zwar: mit meiner Inbox. Denn statt mich von der IT loszusagen – sprich, Mails ausgedruckt in eine Schreibtischablage zu stapeln – könnte ich endlich beginnen, den vollen Funktionsumfang meiner E-Mail-Software zu nutzen. Sinnvoll zu nutzen. Schließlich hat sich da seit mutt (<3) einiges getan. 

Genau dabei helfen mir Lothar Seiwert, Holger Wöltje und Christian Obermayr. In ihrem Buch „Zeitmanagement mit Outlook“ – schon in der 11. Auflage – liefern sie Strategien und Tipps, wie sich unsere Mails wieder uns unterordnen lassen. Und nicht umgekehrt. 

Zeitmanagement mit Outlook

Zeitmanagement mit Outlook: 11. Auflage haben wir auch nicht oft. Ein Klassiker!

Expertise und Erfahrung, gleich dreimal

Das Buch verbindet gleich ganze Kompetenzwelten: 

  • Lothar Seiwert ist absoluter Zeitmanagement-Experte. Seit Jahrzehnten sammelt und strukturiert der Bestsellerautor die entscheidenden Techniken, die unser aller berufliches und privates Leben.
  • Christian Obermayr ist als Leiter des office.com-Teams in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA-Raum) der Kenner des Outlook-Universums. Zuvor arbeitete er unter anderem als Trainer für Microsoft Office. 
  • Holger Wöltje bringt beide Welten zusammen: Er kennt die Prinzipien erfolgreichen Zeitmanagements genauso wie sämtliche Funktionen von Outlook. Holger Wöltje unterrichtet in Vorträgen und Seminaren, wie sich Termine und Aufgaben mit Hilfe von Outlook (sowie auch des iPhones und des Samsung Galaxy) in den Griff bekommen lassen.

Übrigens: Von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) erhielt das Buch übrigens nun schon zum dritten Mal in Folge den Comenius Award. 

Comenius EduMed-Siegel

Übrigens: Von der Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. (GPI) erhielt das Buch nun schon zum dritten Mal in Folge das Comenius EduMed-Siegel.

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Neugierig geworden? Das komplette Kapitel 4: „Es kommt sowieso alles anders“ – Wie Sie Tagespläne erstellen, die funktionieren“, findet Ihr hier als PDF. 

 

Frohe Weihnachten

23.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Almost finished! Das Jahr 2016 liegt fast hinter uns und wie so viele in diesen Tagen wollen wir nur sagen: Endlich. Endlich liegt es hinter uns. Der allgemeinen „Wetterlage“ zum Trotz war das Jahr aber gut zu uns und zum O’Reilly-Buchprogramm hierzulande. Der letzte Blogpost für dieses Jahr startet mit einem kleinen Rückblick.

18 feinste O’Reilly-Bücher haben wir geschafft: 

Und während wir in den nächsten Tagen alle auf der faulen Haut liegen und Kekse futtern, laufen die Druckmaschinen bereits für weitere drei Neuerscheinungen heiß. Die sind dann im Januar im Buchhandel zu finden, darunter das von vielen erwartete „Lean Enterprise“. Für 2017 haben wir uns noch mehr vorgenommen. Unsere Themen: Data Science, Make, (Web-)Entwicklung, Business und Social Media. 

So, 2016: Was war noch? 

  • Im April haben wir unseren Website-Relaunch abgeschlossen \o/ (so abgeschlossen eine Website jemals sein kann ;)).
  • Rund 60 IT-Events jeglicher Coleur konnten wir als Media-Partner unterstützen.
  • Wir besuchten gemeinsam mit unserem Verlagshaus dpunkt sämtliche Maker Faires und noch viele, viele andere Messen und Konferenzen. Sehr oft auch mit eigenem Stand, an dem wir wiederum viele von Euch kennenlernen konnten.
  • Im Mai trafen wir zur re:publica einige unserer AutorInnen zum Frühstück. Und plauderten nett. Und machten Pläne. 
  • Wir waren auf der TINCON, genossen es sehr und freuen uns gerade, dass es wieder Bewegung gibt.
  • Carlos und Claudia, unsere Verlagsvertreter, sind zehntausende Kilometer durchs DACH-Gebiet gereist, um Buchhandlungen unsere Novitäten zu präsentieren. 
  • Unser Lektorat hat zig Manuskripte und Buchvorschläge durchgraben. 
  • Wir haben Flyer, Postkarten, Sticker, neue Tischdecken und Rollups sowie auch wieder unseren Wandkalender produziert. Hard work.
  • Wir haben drölfzig Newsletter verschickt. Ihr bekommt ihn noch nicht? Na denn!
  • Etwa 200 Usergroups erhielten erstmals Infos und Bücher von O’Reilly und dpunkt zusammen.
  • Am Ende des Jahres werden wir 66 Blogposts veröffentlicht haben. Und irgendwann im Laufe des kommenden Jahres den 1000. Blogartikel im oreillyblog überhaupt verfassen \o/
  • Wir haben Twitterfollower #8000 begrüßt.
  • Wir haben zwei Folgen Kolophon veröffentlicht. Okay, das war nicht so viel. Aber neue sind schon in Arbeit!
  • Bei unserer Adventsaktion haben wir im vierstelligen Bereich E-Books verschenkt. Beliebtester Titel war übrigens „Weniger schlecht programmieren“.

Ferien

Jetzt holen wir erst einmal Luft und tanken wieder auf – denn Ideen fürs nächste Jahr haben wir schon so einige. Neue Bücher, Veranstaltungen besuchen, Autoren kennenlernen, Website weiter verbessern, und und und. Das oreillyblog und (fast) alle KollegInnen verabschieden sich daher nun in die wohlverdiente Weihnachtspause. 

Ein kleiner Gruß aus dem Lektorat 😉 

Euch allen – liebe Blog- und BuchleserInnen, liebe BuchhändlerInnen, liebe Usergroups, Barcamp- und Konferenzorganisierer und O’Reilly-/dpunkt-Freunde –  danken wir sehr für Euer Vertrauen in diesem Jahr. Und immer wieder dafür, dass wir unsere Leidenschaften mit Euch teilen können. 

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Wir wünschen Euch erholsame Feiertage und einen guten Jahreswechsel. Im Januar geht’s weiter! 

 

 

Lametta und IT-Support. Oder: Weihnachtliche Techniktipps für Eltern aus der Analog-Ära.

21.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Merkwürdige Begriffe, Technologie

Die meisten Menschen, die beruflich mit modernen Medien und Computern zu tun haben, dürfen die Situation kennen: Man verbringt Weihnachten ein paar Tage bei den Altvorderen – und wundert sich ganz schön über deren Mediennutzungsverhalten und Technikverständnis. Manchmal ist man auch ein bisschen davon genervt. Und dann kommt es unterm Weihnachtsbaum womöglich zu unschönen Szenen. Die sind natürlich absolut vermeidbar!

Dieser Beitrag soll helfen, die IT-Kompetenz der Eltern behutsam zu fördern sowie das Nervenkostüm der Kinder nachhaltig zu schonen. Wir haben im Bekannten- und Freundeskreis typische Wünsche, Fragen, Kuriositäten gesammelt und passende Antworten dazu überlegt.

„Ich hätte gerne zu Weihnachten das neue iPhone. Und das neue MacBook. Der Klaus-Jürgen hat das auch. Voll schick!“
„Wozu brauchst du die Geräte denn?“
„Na, zum Telefonieren. Und zum Surfen!“

„Vielleicht geht’s dann auch eine Nummer kleiner? Wenn du das Smartphone hauptsächlich für Telefongespräche (und Whatsapp) nutzt und vielleicht drei Mal pro Jahr den Kleenen auf dem Spielplatz knipst, dann brauchst du nicht unbedingt ein teures Flagschiff mit massig Rechenpower und unzähligen Features. Du kaufst dir ja auch keinen Porsche, um zum Supermarkt oder in den Stadtwald zu fahren. Grundsolide Mittelklasse-Handys gibt’s inzwischen neu für 200-250 Euro, gute 2nd-Hand-Modelle sind oft noch günstiger zu haben. Und was den hochgezüchteten Laptop angeht: Wenn du nicht plötzlich großes Interesse an digitalem Videoschnitt, Software-Entwicklung oder Hardcore-Gaming entwickelst, ist der total überflüssig. Wir können die alte, wahrscheinlich nur zugemüllte „Gurke“ aber gerne mal von Windows, Viren und Malware befreien und anschließend mit Lubuntu bespielen. Das ist ein luftiges, von der Community entwickeltes Betriebssystem, das für deine Zwecke perfekt ist. Kostenlos, ziemlich sicher und leicht zu bedienen: Office, Surfen, E-Mails, Musik & Co. – alles kein Problem.“


„Ich habe keine Lust, mich an diese neuen Geräte und Programme zu gewöhnen. Früher konnte ich einfach 2x links oben und 3x rechts unten klicken.“
„Das Gerät war aber Schrott. Und das Programm wird nicht mehr aktualisiert. Außerdem ist das kein wirklich guter Ansatz.
„Wieso?“

„Ist es nicht nachhaltiger und sinnvoller,  ein paar Prinzipien von Benutzeroberflächen bzw. Betriebssystemen zu verstehen? Souverän tippen, klicken, scrollen, wischen, Kontextmenüs aufrufen, diese und jene Einstellungen ändern – die *immer* ähnlich konzipiert sind, auch wenn sie ein bisschen anders heißen? Es ist ein total gutes Gefühl, die „Basics“ zu kennen und praktisch jedes Gerät nach ein bisschen Gefrickel vernünftig bedienen zu können. Um noch mal auf das Beispiel mit dem Auto zurückzukommen: Für den Führerschein musstet du dir damals auch Grundlagenwissen aneignen. Jetzt kannst du dafür verschiedene Fahrzeuge fahren: ein kleines Motorrad, einen großen PKW, einen Lieferwagen. Und nicht nur den ollen Golf II.“


„Um 20:15 Uhr müssen wir mit dem Essen fertig sein. Dann fängt der neue Tatort an.
„Kannst du den nicht später gucken? Wir plaudern doch gerade so schön.“
„Wie soll das gehen? Unser Videorekorder ist doch schon seit Jahren kaputt.“

„Macht nix. Die meisten Sender haben inzwischen nämlich tolle Mediatheken. Das sind große, leicht durchsuchbare Online-Datenbanken, in denen das Programm häppchenweise abgelegt wird. Das heißt: Man kann sich den Krimi auch mehrere Stunden oder Tage nach der offiziellen Ausstrahlung noch angucken. Und manchmal sogar davor. Auf quasi jedem Gerät mit Browser oder passender App. Und wenn man die Sendung dauerhaft konservieren will, kann man sie mit Programmen wie MediathekView auch einfach runterladen.“


„Die Urlaubsfotos vom letzten Jahr sind schon wieder alle futsch.“
„Machst du keine Backups?“
„Diese Aufbackbrötchen von Aldi? Verstehe ich nicht.“

„Also: Ein Backup ist eine Sicherung deiner Daten – und total wichtig, wenn du keine bösen Überaschungen erleben willst. Backups sichern dein System mit allen Einstellungen – und eben auch lokal gespeicherte Bilder, Filme, Songs, E-Books. Keine Sorge, die meisten Backup-Programme sind inzwischen kinderleicht zu bedienen und bereits ins Betriebssystem eingebaut. Vernünftige Backup-Medien (z.b. externe USB-Festplatten) kriegt man quasi nachgeschmissen. Die Sicherung selbst dauert nach dem ersten, längeren Durchgang auch nur noch wenige Minuten. Ich mache inzwischen täglich automatische Backups. Und die Fotos habe ich natürlich noch als Kopie.“


„Einige Daten sind aber trotzdem für immer weg.“
„Warum das denn?“
„Weil ich von diesem Dropbox-Konto das Passwort und den Nutzernamen vergessen bzw. verloren habe. Ich hatte das alles im Umschlag von einem Roman notiert, den wir aus Versehen beim Weihnachtsbasar verkauft haben.“

„Hm. Da würde ich empfehlen, in Zukunft einen Passwortmanager zu nutzen. Oder wenn du das zu kompliziert findest: Einfach die Zugangsdaten für die wichtigsten Konten im Netz auf einen Zettel schreiben – und den anschließend in ein Schließfach legen. Da kommt er nicht so leicht so leicht weg.“


„Das WLAN im Haus ist übrigens nicht so toll.“
„Warum? Das läuft bei mir wie am Schnürchen.“
„Ja, hier schon. Aber oben bei uns im Schlafzimmer fliegt man immer raus.“

„Das liegt wohl daran, dass Modem und Router im Erdgeschoss stehen. Aber: Das Signal lässt sich ganz leicht mit einem Repeater verstärken. Dann kannst du auch oben auf dem Dachboden surfen. Super, was?


„Da fällt mir ein: Nimmst du bitte die Sachen von oben mit, bevor du wieder fährst?“ Da sind noch richtige Schätze dabei.“
„Och nö. Der alte Kram?“
„Der ist toll. Und der war damals nicht billig!“

„Jo, kann schon sein. Allerdings habe ich da echt keine Verwendung für. Die alten Krimis habe ich alle als EPUBs. Das Filmlexikon ist ja ganz nett, aber die IMDB ist irgendwie umfangreicher und aktueller. Und diese Kompaktkamera – die hat einen schlechteren Bildsensor als mein Telefon, das – wie du vielleicht weißt – auch meine Uhr, mein Wecker, mein Radio und meine Taschenlampe ist. Also: Die Kiste kann weg. Das Lametta packe ich aber mal ein. Kann ich vielleicht noch zum Löten verwenden. :-)“


„Irgendwie vermisse ich ja die gute alte Zeit.“
„Na, so toll war die auch nicht. Aber es stimmt schon: Das digitale Zeitalter hat auch seine Schattenseiten.
„Sag ich doch.“

„Die Probleme liegen allerdings nicht unbedingt da, wo du sie vermutest. Würde ich jetzt mal vermuten. Falls du Zeit und Muße hast, kannst du ja mal reinlesen bei netzpolitik.org, irights.info & Co. Und Ostern erkläre ich dir dann, wie man anonym surft und seine Mails verschlüsselt.“

 

Damit wünschen wir Euch schon jetzt eine gute Fahrt zur Familie und entspannte Feiertage!