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Neuerscheinung: Raspberry-Pi-Kochbuch, MakerNews & MakerCon

08.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Veranstaltungen

Wie lassen sich mit dem Raspberry Pi Servomotoren steuern? Woher bekomme ich die feinste Auslese an Linktipps und Anleitungen aus Elektronik und DIY? Und wo kann ich mich persönlich mit anderen Makern vernetzen? Verraten wir alles in diesem Post.

Raspberry-Pi-Kochbuch

Unsere Neuauflage des Raspberry-Pi-Kochbuchs hatten wir hier im Jahresrückblick schon kurz erwähnt abgebildet – kurz vor Weihnachten war die Übersetzung von Simon Monks beliebten Handbuchs erschienen. In erprobter Problem-Lösung-Diskussion-Dramaturgie liefert Euch das Buch mehr als 240 Hands-on-Rezepte für den Betrieb dieses kleinen Low-Cost-Computers mit Linux, für die Programmierung des Pi mit Python und für die Anbindung von Sensoren, Motoren und anderer Hardware.

Neu in dieser Auflage gibt es auch Rezepte zum Zusammenspiel mit Arduino und dem Internet of Things. Das Buch begleitet Euch durch das komplette RasPi-Universum, es beginnt bereits bei der Auswahl des für Euch passenden Modells und löst schließlich immer spezifischere und/oder komplexere Fragen. Alle Codebeispiele findet Ihr hier zum Download.

Raspberry-Pi-Kochbuch

Raspberry-Pi-Kochbuch: 240+ Rezepte, von der Auswahl des passenden Netzteils über Hardwaresteuerung, Python-Programmierung und Computer Vision bis zum Zusammenspiel mit Arduino

 

MakerNews

Allerhand Infos und Neuigkeiten aus der Make-/Elektronik-/DIY-Welt liefert Euch ab sofort unser Newsletter „MakerNews“. Darin sammelt Martin aus dem dpunkt-Team etwa alle zwei Monate nicht nur Buchtipps unserer beider Label – dpunkt und O’Reilly -, sondern auch Linktipps, Anleitungen und mehr. Außerdem, das ist der Clou: Unter allen Empfängern verlosen wir bei jedem Aussand E-Books. Dazu müsst Ihr nichts tun, es gewinnt automatisch jeder fünfzigste Empfänger. (Und ja, es sind nicht immer die gleichen, die fünfzigste(r) sind. Haben wir bedacht ;))  

Abonnieren, lesen, gewinnen geht hier.

MakerCon

Nur noch eine Woche, dann kommt Dale Dougherty nach Heidelberg zu MakerCon. Und nicht nur das – mit Mario Lukas, René Bohne, Wolf Jeschonnek, Mathias Dalheimer und anderen Größen der Open Source-/Maker-Bewegung erwartet alle Besucher der MakerCon ein sehr ausgewogenes Programm rund ums Basteln und Programmieren, aber eben auch zu Business- und Rechtsfragen. Und einen Workshop-Tag gibt es im Anschluss ebenfalls noch. Wer noch kein Ticket hat, hier entlang.  

 

So geht’s: Joomla!-Menüs verwalten

03.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

Die zweite Auskopplung aus 1.000 Seiten „Praxiswissen Joomla“ dreht sich um die Navigation Ihres Webauftritts. Im Gegensatz zu vielen anderen Content-Management-Systemen gilt dabei die wichtige Regel: In Joomla! bestimmt der Menüpunkt, was die dahinterliegenden Webseiten anzeigen. Umso sorgfältiger müsst Ihr hier agieren. Los geht’s: 

Joomla!-Menüs verwalten

Für die Verwaltung der Menüs ist im Backend der gleichnamige Menüpunkt Menüs –> Verwalten zuständig. Die dahinterstehende Tabelle aus folgender Abbildung präsentiert alle derzeit existierenden Menüs.

Joomla!-Menüs verwalten

Diese Seite verwaltet alle vorhandenen Menüs.

Anhand ihrer Titel sollten Sie die Menüs schnell im Frontend identifizieren können: Hinter dem Main Menu ➊ aus den Beispieldaten verbirgt sich das waagerechte Hauptmenü am oberen Rand Ihrer Website.

Die nächsten drei Spalten zeigen an, wie viele Menüpunkte des Menüs derzeit

  • für Besucher zu sehen sind (Veröffentlicht) ➋,
  • auf der Website nicht sichtbar sind (Versteckt) ➌ oder
  • Im Papierkorb liegen ➍.

Mit einem Klick auf eine der Zahlen gelangen Sie direkt zu einer Liste mit den entsprechenden Menüpunkten. Würden Sie also beispielsweise in der Zeile für das Main Menu die 18 in der Spalte Veröffentlicht anklicken, erscheinen alle im waagerechten Menü sichtbaren Menüpunkte. Analog würde die 0 in der Spalte Im Papierkorb zu einem leeren Papierkorb führen. Über Menüs –> Verwalten kehren Sie immer wieder zur Tabelle mit allen Menüs zurück. (Um die Menüpunkte kümmert sich noch ein eigener Abschnitt im Buch.)

Die Menüverwaltung hinter Menüs –> Verwalten legt nur fest, welche Menüs es überhaupt gibt. Ihre Darstellung auf der Website übernimmt jeweils ein entsprechendes Modul. Das hat den Vorteil, dassSie das Modul mit dem Menü relativ frei auf der Website platzieren beziehungsweise umherschieben dürfen. Anders als etwa in WordPress erscheint das Menü folglich nicht an einer festgelegten Stelle. 

Tipp
Die meisten Templates reservieren für das Menü eine entsprechende Position, manche Templates erwarten das Menü sogar zwingend dort. Häufig heißt diese Position
Navigation oder Menue.

Darüber hinaus können Sie mehrere Module einrichten, die das gleiche Menü anzeigen. Das ist beispielsweise nützlich,wenn Sie das Menü auf der Startseite anders darstellen möchten als auf ihren Unterseiten oder aber das Menü auf ausgewählten Unterseiten an eine andere Position rutschen soll.

Wenn Sie wissen möchten, von welchen Modulen ein Menü derzeit angezeigt wird, suchen Sie in der Tabelle zunächst die Zeile mit dem entsprechenden Menü. Klicken Sie dann in der Spalte Zugeordnete Module ➎ auf Module. Es klappt jetzt, wie in folgender Abbildung gezeigt, eine Liste auf.

Joomla!-Menüs verwalten

Wie ein Klick auf die Schaltfläche Module enthüllt, zeigt das Main Menu derzeit ein Modul namens Main Menu, das zudem auf der Website an position-1 erscheint.

Sie verrät, welche Module das Menü an welchen Positionen auf der Website präsentieren und welche Besuchergruppen das Menü überhaupt zu sehen bekommen. In unserer Abbildung wird das Menü von genau einem Modul angezeigt. Dieses trägt den Titel Main Menu. Es heißt somit genau wie das Menü, was wiederum die Zuordnung erleichtert (das Menü Main Menu wird vom Modul mit dem Namen Main Menu angezeigt). Die Namensgleichheit ist aber nicht zwingend, Sie können das Menü und die Module benennen, wie Sie möchten. Das Modul in unserer Abbildung ist derzeit auf der Website an der Position position-1 zu sehen. Das Modul und somit das Menü sehen zudem alle Besucher – darauf weist der Begriff Public hin.

 

 Tipp
Mit einem Klick auf den Modulnamen gelangen Sie direkt zu seinen Einstellungen.

 

 

Die folgende Tabelle fasst noch einmal alle Spalten der Menüverwaltung zusammen.

Joomla!-Menüs verwalten

Spalten der Tabelle Menüs und ihre jeweiligen Informationen

Die Arbeit mit den Menüs und den Menü-Modulen mag extrem umständlich erscheinen, ist aber wieder ein gutes Beispiel für die Trennung von Inhalt und Darstellung: Den Aufbau des Menüs legt die Menüverwaltung fest, während sich ein Modul um die Anzeige auf der Website kümmert.

Wenn Sie bei der Installation von Joomla! eine Beispiel-Homepage eingespielt haben, bringt diese bereits ein oder sogar mehrere Menüs mit. Diese fertigen Menüs liefern in den meisten Fällen schon ein recht gutes Ausgangsmaterial, aus dem sich mit wenigen Mausklicks ein (Haupt-)Menü für den eigenen Internetauftritt bauen lässt.

Um ein komplettes Menü zu löschen, haken Sie wie unter Joomla! üblich den Kandidaten in der ersten Spalte der Tabelle ab und klicken anschließend in der Werkzeugleiste auf den Schalter Löschen.

Warnung
Sobald Sie die Nachfrage bestätigen, entfernt Joomla! nicht nur das Menü, sondern auch alle darin enthaltenen Menüpunkte sowie das für seine Anzeige zuständige Modul. Alle diese Elemente sind dann unwiederbringlich verloren. Überlegen Sie sich folglich den Klick auf
Löschen gut.

 

 Joomla!-Menüs verwaltenDer Auszug ist entnommen aus: Praxiswissen Joomla! 3.x komplett von Tim Schürmann, erschienen im Dezember 2016 und erhältlich in allen gut sortierten On- und Offline-Buchhandlungen. 

Anmerkung: An einigen wenigen Stellen wurde der Text angepasst, beispielsweise, weil Referenzen auf andere Stellen im Buch hier im oreillyblog nicht relevant sind.

E-Commerce im Jahr 2017

01.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Von Mobile SEO bis E-Mail-Marketing: Im Herbst 2016 legte Lead Digital mit der Prognose vor, über welchen Themen im Online-Marketing wir 2017 (wieder, muss man sagen) sprechen werden. Befragt hatte man dazu die Agentur Löwenstark. Für uns ein Anlass, auch in die Glaskugel zu schauen – und zwar ganz konkret für den Bereich E-Commerce. Was sollten Online-Shops leisten, um gut im Geschäft zu bleiben und sogar neue Marktanteile zu erobern?

Dazu folgt nun die ToDo-Liste für 2017, vorgelegt von unserem Autor Michael Keukert:

  1. 2017 wird für mich das Jahr der Facebook-Werbung. Nicht nur, weil es inzwischen vernünftige Tools gibt und sich die Struktur generell an Google Adwords anlehnt. Sondern vor allem wegen der sehr nützlichen Methoden, Zielgruppen zu umreißen und anzusprechen. Ich sage oft: ‚Google weiß, wonach die Leute suchen. Facebook weiß, wofür sie sich interessieren.‘ Deshalb bleiben „Lookalike-Audiences“-Schaltungen für mich ein Alleinstellungsmerkmal von Facebook. 
  2. Eine leistungsfähige Logistik sowie hervorragender Kundenservice gelten zunehmend als Wettbewerbsvorteil. Same Day Delivery kann dabei einfach nicht jeder, aber: Jeder Versender muss seine logistischen Prozesse im Griff haben. Als wirkliches Muss gilt für mich Same Day Shipping. Idealerweise erhält der Kunde innerhalb von Stunden die Tracking-ID seines Pakets. Beim Retourenmanagement agieren erfolgreiche Versender so zuvorkommend und schnell wie nur möglich. Nur ein exzellenter Service hilft, sich gegen die Großen zu behaupten.
  3. An einem Warenwirtschaftssystem führt kein Weg vorbei, auch für kleine und kleinste Shops. Eine geeignete WaWi – kombiniert mit Versandhandelssoftware – nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Besonders Multichannel-Vertrieb lässt sich mit ihr erfolgreich umsetzen, und darüberhinaus ist die passende Software auch kein so großer Kostenfaktor mehr.
Amazon Dash E-Commerce 2017

Der Amazon-Bestellbutton Dash gelangte im vergangenen Jahr auf den Markt. Und blieb wegen Verbraucherschutzproblemen vorerst umstritten.

Michael Keukert hat zusammen mit Tobias Kollewe kürzlich die 2. Auflage ihres Grundlagenwerks „Praxiswissen E-Commerce“ vorgelegt. Das Buch liefert Euch auf 728 Seiten einen vollumfassenden Einblick in die Welt von Online-Shops. Und das natürlich, wie Ihr es von uns gewohnt seid, hemdsärmelig und praxisbezogen – von der Planung eines Shops bis zum Versand der Produkte, von rechtlichen Hürden bis zu Marketingmaßnahmen. Ein Probekapitel (PDF) gibt es hier. 

So gehts: Joomla!-Sprachpaket nachrüsten

26.01.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

Joomla! spricht Englisch – aber: Ihr könnt dem Web-CMS die Sprache Eurer Wahl beibringen. In diesem Text aus Praxiswissen Joomla! zeigt Euch unser Autor Tim Schürmann, wie das geht.

Grundsätzlich habt Ihr drei Möglichkeiten, passende Sprachpakete zu installieren:

  • Ihr spielt direkt nach der Installation ein neues Sprachpaket ein. Das ist es, was wir Euch weiter unten zeigen.
  • Ihr weist Joomla! über die Steuerzentrale an, ein Sprachpaket herunterzuladen und einzuspielen.
    oder
  • Ihr ladet das Sprachpaket selbstständig bei den Übersetzern herunter und speist es dann ein. 

Am einfachsten ist es, das gewünschte Sprachpaket sofort nach der Installation einzubinden. Aber auch wenn Ihr das versäumt habt, könnt Ihr Euer Joomla! noch umrüsten – wie genau, ist Schritt für Schritt im Buch beschrieben. 

Los geht’s nun mit der ersten Auskopplung aus dem 1000-Seiten-Kompendium Praxiswissen Joomla! 3.x komplett:

Sprachpaket nach der Installation nachrüsten

Am Ende der Installation zeigt Joomla! eine Glückwunschmeldung an. Dort finden Sie in der rechten unteren Ecke, wie folgende Abbildung zeigt, das Angebot, direkt ein Sprachpaket nachzurüsten. Dazu stellen Sie zunächst sicher, dass eine Verbindung ins Internet besteht, und klicken dann auf Extra Schritt: Sprachen installieren.

Joomla! Sprachpaket nachrüsten

Direkt nach der Installation können Sie über diese Schaltfläche eine Sprache nachrüsten.

Warnung
Sobald Sie das Installationsverzeichnis löschen (etwa über die entsprechende Schaltfläche), verfällt dieses Angebot. In dem Fall müssen Sie das Sprachpaket über die Kommandozeile nachrüsten. (im Buch im folgenden Abschnitt beschrieben)

Joomla! präsentiert Ihnen jetzt die Liste mit allen unterstützten Sprachen. Damit Joomla! gleich Deutsch spricht, suchen Sie dort den Eintrag German DE und setzen mit einem Mausklick einen Haken in das davorstehende Kästchen.

Joomla! Sprachpaket nachrüsten

Hier wählen Sie das zu installierende Sprachpaket aus.

Tipp
Alle hier angebotenen Sprachpakete mit German im Namen enthalten zumindest noch in Joomla! 3.6 dieselben Übersetzungen. Das Content-Management-System spricht folglich auch dann Hochdeutsch, wenn Sie einen Haken vor German CH setzen. Die zusätzlichen Sprachpakete helfen lediglich dabei, einen Internetauftritt zu erstellen, der für jedes deutschsprachige Land unterschiedliche Inhalte anbietet. Wie das funktioniert, erklärt später im Buch das Kapitel 18, Mehrsprachigkeit. Im Moment sollten Sie nur einen Haken vor German DE setzen und die anderen Einträge mit German (wie German AT, German CH und so weiter) ignorieren.

Auf die gleiche Weise können Sie auch noch beliebig viele weitere Sprachpakete auswählen. Die Installation eines Sprachpakets dauert allerdings ein paar Sekunden. Insbesondere angemietete Server im Internet unterbrechen zu lang dauernde Arbeiten aus Sicherheitsgründen. Die Entwickler raten daher, nicht mehr als drei Sprachpakete auszuwählen.


Tipp
Installieren Sie hier nur das Sprachpaket für Deutsch (German DE). Sie können später bequem in der Kommandozentrale weitere Sprachpakete hinzufügen. (Im Buch in Kapitel 18, Mehrsprachigkeit, ausführlich behandelt).

 

Fahren Sie wieder an den Seitenanfang und gehen Sie einen Schritt Weiter. Joomla! holt sich jetzt das Sprachpaket aus dem Internet und spielt es ein. Wann das Content-Management-System welche Sprache spricht, bestimmen Sie im nächsten Schritt. Wenden Sie sich dabei zunächst den beiden unteren Punkten der folgenden Abbildung zu.

Joomla! Sprachpaket nachrüsten

Hier legen Sie fest, welche Sprache Joomla! standardmäßig auf Ihren Seiten und im Kontrollzentrum sprechen soll.

Unter Standard-Sprache: Administration wählen Sie die Sprache aus, die Joomla! standardmäßig in der Kommandozentrale spricht. Wenn Sie German (Germany) aktivieren, besitzen folglich gleich alle Schaltflächen und Menüpunkte in der Steuerzentrale eine deutsche Beschriftung.

Analog bestimmen Sie unter Standard-Sprache: Website, in welcher Sprache Joomla! Ihre Besucher begrüßt. Wenn Sie German (Germany) selektieren, sehen alle Ihre Besucher sofort deutsche Schaltflächen.

Warnung
Joomla! kann nur die eigenen Texte, Schaltflächen und Beschriftungen übersetzen, nicht aber die von Ihnen oder Autoren eingetippten Texte. Wenn Sie während der Installation eine englische Beispiel-Website eingespielt haben, bleiben folglich ihre Texte (erst einmal) weiterhin in Englisch.

Standardmäßig spricht Joomla! immer nur eine Sprache. Wenn Sie Ihre einzelnen Internetseiten in mehreren Sprachen anbieten möchten, müssen Sie im oberen Teil der Seite Mehrsprachenfunktion aktivieren auf Ja setzen. Joomla! richtet dann sogar automatisch für jede Sprache ein eigenes (Haupt-)Menü ein. Ein mehrsprachiger Internetauftritt ist jedoch wesentlich komplexer als ein einsprachiger. Wenn Sie zum ersten Mal mit Joomla! arbeiten, sollten Sie daher unbedingt Mehrsprachenfunktion aktivieren auf Nein belassen. Sie können später jederzeit Ihren einsprachigen Internetauftritt in einen mehrsprachigen tunen. Damit beschäftigt sich noch ausführlich Kapitel 18 des Buchs.

Joomla! Sprachpaket nachrüsten

Diese Einstellungen entscheiden unter anderem darüber, ob Joomla! schon jetzt einen mehrsprachigen Internetauftritt anlegen soll.

 

Wenn neben Lokalisierten Inhalt installieren der Punkt Ja aktiviert (und somit grün hinterlegt) ist, erstellt Joomla! für jede ausgewählte Sprache einen Beispieltext. Haben Sie das deutsche Sprachpaket installiert, finden Sie dann gleich auf Ihren Internetseiten auch einen deutschen Beispieltext. Das passiert allerdings nur, wenn Mehrsprachenfunktion aktivieren auf Ja steht und Sie somit einen mehrsprachigen Internetauftritt erstellen lassen.

Joomla! kann Suchmaschinen mitteilen, in welcher Sprache die Internetseite gerade vorliegt. Dazu versteckt das Content-Management-System entsprechende Informationen in jeder ausgelieferten Seite. Darunter sind auch spezielle Sprachkürzel.

Deutsch trägt beispielsweise das Kürzel de-DE. Wenn Sie den Punkt Das Sprachkürzel-Plugin aktivieren auf Ja setzen, können Sie später dieses Kürzel gegen ein eigenes austauschen. Interessant ist das etwa für Österreicher: Diese können das deutsche Sprachpaket installieren, das Sprachkürzel aber auf de-AT ändern. Damit wissen die Suchmaschinen, dass die Texte in österreichischem (AT) Deutsch (de) vorliegen. Die entsprechenden Einstellungen müssen Sie allerdings in einem versteckten Winkel der Steuerzentrale vornehmen. Des Weiteren können Sie die Änderung auch später zu jedem beliebigen Zeitpunkt aktivieren. Wenn Sie zum ersten Mal Joomla! verwenden, belassen Sie den Punkt Das Sprachkürzel-Plugin aktivieren auf Nein. (Kapitel 18 des Buchs wird sich noch ausführlich mit den Sprachkürzeln beschäftigen.)

Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, klicken Sie auf Weiter. Anschließend landen Sie wieder im bekannten Begrüßungsbildschirm, in dem Sie noch das installation-Verzeichnis löschen müssen.

Der Auszug ist entnommen aus: Praxiswissen Joomla! 3.x komplett von Tim Schürmann, erschienen im Dezember 2016 und erhältlich in allen gut sortierten On- und Offline-Buchhandlungen. 

Anmerkung: An einigen wenigen Stellen wurde der Text angepasst, beispielsweise, weil Referenzen auf andere Stellen im Buch hier im oreillyblog nicht relevant sind.

Twitter, vong <3 her

23.01.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Twitter ist ja seit Jahren unsere Lieblings-Bubble. Nirgendwo sonst können wir so direkt mit Euch, unseren LeserInnen, AutorInnen, BuchhändlerInnen usw., reden. Nirgendwo sonst erfahren wir so schnell*, was Euch bewegt. Ach, und nirgendwo sonst – schaut einfach selbst <3 

Nirgendwo sonst sehen wir sowas. Und amüsieren uns so gut, wenn wir Replies lesen. (Lest sie! Lest sie!)

Und das ist es, was Büchermachen für uns so Scala macht 😉

Danke @Kamelschwalbe & alle Beteiligten (@Zusehrverkürzt).

 

*Bitter Irony: von diesem schönen „Tweetwechsel“ bekamen wir erst jetzt mit :-/