oreillyblog IT, Social Media & Geek Life von und mit O'Reilly-Büchern

Frohe Weihnachten

23.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Almost finished! Das Jahr 2016 liegt fast hinter uns und wie so viele in diesen Tagen wollen wir nur sagen: Endlich. Endlich liegt es hinter uns. Der allgemeinen „Wetterlage“ zum Trotz war das Jahr aber gut zu uns und zum O’Reilly-Buchprogramm hierzulande. Der letzte Blogpost für dieses Jahr startet mit einem kleinen Rückblick.

18 feinste O’Reilly-Bücher haben wir geschafft: 

Und während wir in den nächsten Tagen alle auf der faulen Haut liegen und Kekse futtern, laufen die Druckmaschinen bereits für weitere drei Neuerscheinungen heiß. Die sind dann im Januar im Buchhandel zu finden, darunter das von vielen erwartete „Lean Enterprise“. Für 2017 haben wir uns noch mehr vorgenommen. Unsere Themen: Data Science, Make, (Web-)Entwicklung, Business und Social Media. 

So, 2016: Was war noch? 

  • Im April haben wir unseren Website-Relaunch abgeschlossen \o/ (so abgeschlossen eine Website jemals sein kann ;)).
  • Rund 60 IT-Events jeglicher Coleur konnten wir als Media-Partner unterstützen.
  • Wir besuchten gemeinsam mit unserem Verlagshaus dpunkt sämtliche Maker Faires und noch viele, viele andere Messen und Konferenzen. Sehr oft auch mit eigenem Stand, an dem wir wiederum viele von Euch kennenlernen konnten.
  • Im Mai trafen wir zur re:publica einige unserer AutorInnen zum Frühstück. Und plauderten nett. Und machten Pläne. 
  • Wir waren auf der TINCON, genossen es sehr und freuen uns gerade, dass es wieder Bewegung gibt.
  • Carlos und Claudia, unsere Verlagsvertreter, sind zehntausende Kilometer durchs DACH-Gebiet gereist, um Buchhandlungen unsere Novitäten zu präsentieren. 
  • Unser Lektorat hat zig Manuskripte und Buchvorschläge durchgraben. 
  • Wir haben Flyer, Postkarten, Sticker, neue Tischdecken und Rollups sowie auch wieder unseren Wandkalender produziert. Hard work.
  • Wir haben drölfzig Newsletter verschickt. Ihr bekommt ihn noch nicht? Na denn!
  • Etwa 200 Usergroups erhielten erstmals Infos und Bücher von O’Reilly und dpunkt zusammen.
  • Am Ende des Jahres werden wir 66 Blogposts veröffentlicht haben. Und irgendwann im Laufe des kommenden Jahres den 1000. Blogartikel im oreillyblog überhaupt verfassen \o/
  • Wir haben Twitterfollower #8000 begrüßt.
  • Wir haben zwei Folgen Kolophon veröffentlicht. Okay, das war nicht so viel. Aber neue sind schon in Arbeit!
  • Bei unserer Adventsaktion haben wir im vierstelligen Bereich E-Books verschenkt. Beliebtester Titel war übrigens „Weniger schlecht programmieren“.

Ferien

Jetzt holen wir erst einmal Luft und tanken wieder auf – denn Ideen fürs nächste Jahr haben wir schon so einige. Neue Bücher, Veranstaltungen besuchen, Autoren kennenlernen, Website weiter verbessern, und und und. Das oreillyblog und (fast) alle KollegInnen verabschieden sich daher nun in die wohlverdiente Weihnachtspause. 

Ein kleiner Gruß aus dem Lektorat 😉 

Euch allen – liebe Blog- und BuchleserInnen, liebe BuchhändlerInnen, liebe Usergroups, Barcamp- und Konferenzorganisierer und O’Reilly-/dpunkt-Freunde –  danken wir sehr für Euer Vertrauen in diesem Jahr. Und immer wieder dafür, dass wir unsere Leidenschaften mit Euch teilen können. 

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Wir wünschen Euch erholsame Feiertage und einen guten Jahreswechsel. Im Januar geht’s weiter! 

 

 

Lametta und IT-Support. Oder: Weihnachtliche Techniktipps für Eltern aus der Analog-Ära.

21.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Merkwürdige Begriffe, Technologie

Die meisten Menschen, die beruflich mit modernen Medien und Computern zu tun haben, dürfen die Situation kennen: Man verbringt Weihnachten ein paar Tage bei den Altvorderen – und wundert sich ganz schön über deren Mediennutzungsverhalten und Technikverständnis. Manchmal ist man auch ein bisschen davon genervt. Und dann kommt es unterm Weihnachtsbaum womöglich zu unschönen Szenen. Die sind natürlich absolut vermeidbar!

Dieser Beitrag soll helfen, die IT-Kompetenz der Eltern behutsam zu fördern sowie das Nervenkostüm der Kinder nachhaltig zu schonen. Wir haben im Bekannten- und Freundeskreis typische Wünsche, Fragen, Kuriositäten gesammelt und passende Antworten dazu überlegt.

„Ich hätte gerne zu Weihnachten das neue iPhone. Und das neue MacBook. Der Klaus-Jürgen hat das auch. Voll schick!“
„Wozu brauchst du die Geräte denn?“
„Na, zum Telefonieren. Und zum Surfen!“

„Vielleicht geht’s dann auch eine Nummer kleiner? Wenn du das Smartphone hauptsächlich für Telefongespräche (und Whatsapp) nutzt und vielleicht drei Mal pro Jahr den Kleenen auf dem Spielplatz knipst, dann brauchst du nicht unbedingt ein teures Flagschiff mit massig Rechenpower und unzähligen Features. Du kaufst dir ja auch keinen Porsche, um zum Supermarkt oder in den Stadtwald zu fahren. Grundsolide Mittelklasse-Handys gibt’s inzwischen neu für 200-250 Euro, gute 2nd-Hand-Modelle sind oft noch günstiger zu haben. Und was den hochgezüchteten Laptop angeht: Wenn du nicht plötzlich großes Interesse an digitalem Videoschnitt, Software-Entwicklung oder Hardcore-Gaming entwickelst, ist der total überflüssig. Wir können die alte, wahrscheinlich nur zugemüllte „Gurke“ aber gerne mal von Windows, Viren und Malware befreien und anschließend mit Lubuntu bespielen. Das ist ein luftiges, von der Community entwickeltes Betriebssystem, das für deine Zwecke perfekt ist. Kostenlos, ziemlich sicher und leicht zu bedienen: Office, Surfen, E-Mails, Musik & Co. – alles kein Problem.“


„Ich habe keine Lust, mich an diese neuen Geräte und Programme zu gewöhnen. Früher konnte ich einfach 2x links oben und 3x rechts unten klicken.“
„Das Gerät war aber Schrott. Und das Programm wird nicht mehr aktualisiert. Außerdem ist das kein wirklich guter Ansatz.
„Wieso?“

„Ist es nicht nachhaltiger und sinnvoller,  ein paar Prinzipien von Benutzeroberflächen bzw. Betriebssystemen zu verstehen? Souverän tippen, klicken, scrollen, wischen, Kontextmenüs aufrufen, diese und jene Einstellungen ändern – die *immer* ähnlich konzipiert sind, auch wenn sie ein bisschen anders heißen? Es ist ein total gutes Gefühl, die „Basics“ zu kennen und praktisch jedes Gerät nach ein bisschen Gefrickel vernünftig bedienen zu können. Um noch mal auf das Beispiel mit dem Auto zurückzukommen: Für den Führerschein musstet du dir damals auch Grundlagenwissen aneignen. Jetzt kannst du dafür verschiedene Fahrzeuge fahren: ein kleines Motorrad, einen großen PKW, einen Lieferwagen. Und nicht nur den ollen Golf II.“


„Um 20:15 Uhr müssen wir mit dem Essen fertig sein. Dann fängt der neue Tatort an.
„Kannst du den nicht später gucken? Wir plaudern doch gerade so schön.“
„Wie soll das gehen? Unser Videorekorder ist doch schon seit Jahren kaputt.“

„Macht nix. Die meisten Sender haben inzwischen nämlich tolle Mediatheken. Das sind große, leicht durchsuchbare Online-Datenbanken, in denen das Programm häppchenweise abgelegt wird. Das heißt: Man kann sich den Krimi auch mehrere Stunden oder Tage nach der offiziellen Ausstrahlung noch angucken. Und manchmal sogar davor. Auf quasi jedem Gerät mit Browser oder passender App. Und wenn man die Sendung dauerhaft konservieren will, kann man sie mit Programmen wie MediathekView auch einfach runterladen.“


„Die Urlaubsfotos vom letzten Jahr sind schon wieder alle futsch.“
„Machst du keine Backups?“
„Diese Aufbackbrötchen von Aldi? Verstehe ich nicht.“

„Also: Ein Backup ist eine Sicherung deiner Daten – und total wichtig, wenn du keine bösen Überaschungen erleben willst. Backups sichern dein System mit allen Einstellungen – und eben auch lokal gespeicherte Bilder, Filme, Songs, E-Books. Keine Sorge, die meisten Backup-Programme sind inzwischen kinderleicht zu bedienen und bereits ins Betriebssystem eingebaut. Vernünftige Backup-Medien (z.b. externe USB-Festplatten) kriegt man quasi nachgeschmissen. Die Sicherung selbst dauert nach dem ersten, längeren Durchgang auch nur noch wenige Minuten. Ich mache inzwischen täglich automatische Backups. Und die Fotos habe ich natürlich noch als Kopie.“


„Einige Daten sind aber trotzdem für immer weg.“
„Warum das denn?“
„Weil ich von diesem Dropbox-Konto das Passwort und den Nutzernamen vergessen bzw. verloren habe. Ich hatte das alles im Umschlag von einem Roman notiert, den wir aus Versehen beim Weihnachtsbasar verkauft haben.“

„Hm. Da würde ich empfehlen, in Zukunft einen Passwortmanager zu nutzen. Oder wenn du das zu kompliziert findest: Einfach die Zugangsdaten für die wichtigsten Konten im Netz auf einen Zettel schreiben – und den anschließend in ein Schließfach legen. Da kommt er nicht so leicht so leicht weg.“


„Das WLAN im Haus ist übrigens nicht so toll.“
„Warum? Das läuft bei mir wie am Schnürchen.“
„Ja, hier schon. Aber oben bei uns im Schlafzimmer fliegt man immer raus.“

„Das liegt wohl daran, dass Modem und Router im Erdgeschoss stehen. Aber: Das Signal lässt sich ganz leicht mit einem Repeater verstärken. Dann kannst du auch oben auf dem Dachboden surfen. Super, was?


„Da fällt mir ein: Nimmst du bitte die Sachen von oben mit, bevor du wieder fährst?“ Da sind noch richtige Schätze dabei.“
„Och nö. Der alte Kram?“
„Der ist toll. Und der war damals nicht billig!“

„Jo, kann schon sein. Allerdings habe ich da echt keine Verwendung für. Die alten Krimis habe ich alle als EPUBs. Das Filmlexikon ist ja ganz nett, aber die IMDB ist irgendwie umfangreicher und aktueller. Und diese Kompaktkamera – die hat einen schlechteren Bildsensor als mein Telefon, das – wie du vielleicht weißt – auch meine Uhr, mein Wecker, mein Radio und meine Taschenlampe ist. Also: Die Kiste kann weg. Das Lametta packe ich aber mal ein. Kann ich vielleicht noch zum Löten verwenden. :-)“


„Irgendwie vermisse ich ja die gute alte Zeit.“
„Na, so toll war die auch nicht. Aber es stimmt schon: Das digitale Zeitalter hat auch seine Schattenseiten.
„Sag ich doch.“

„Die Probleme liegen allerdings nicht unbedingt da, wo du sie vermutest. Würde ich jetzt mal vermuten. Falls du Zeit und Muße hast, kannst du ja mal reinlesen bei netzpolitik.org, irights.info & Co. Und Ostern erkläre ich dir dann, wie man anonym surft und seine Mails verschlüsselt.“

 

Damit wünschen wir Euch schon jetzt eine gute Fahrt zur Familie und entspannte Feiertage!

Google Analytics: Was ist neu?

14.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Gastbeiträge

Ein Gastartikel von Cathrin Tusche, Online-Marketing-Beraterin und Autorin des Google Analytics-Buchs, das gerade frisch aktualisiert erschienen ist.

Anderthalb Jahre sind seit der ersten Auflage des  Google Analytics-Buchs vergangen. Genug Zeit für Google, einige Funktionen zu ergänzen oder zu verändern, etwa bei der Benutzeroberfläche oder im Menü.  Hier im oreillyblog stelle ich fünf Änderungen und Neuerungen vor.

1. Aktualisierung der Benutzeroberfläche

Beim oberen Hauptmenü von Google Analytics ist der Menüpunkt „Personalisieren“ in „Anpassung“ umbenannt worden. Das ist sinnvoll, weil in den Berichten der entsprechende Menüpunkt ebenfalls „Anpassen“ heißt. Durch diese Funktion lassen sich Berichte individuell zusammenstellen, wenn die Standardberichte beispielsweise nicht alle Messwerte enthalten, die man erfassen möchte.

Neu hinzugekommen ist ganz oben rechts das Kachel-Icon mit direkten Links zu weiteren Google Produkten wie dem Google Tag Manager oder dem Data-Studio – ein Tool, mit dem sich individuellen Berichten leichter erstellen lassen.

Google Analytics Apps

Außerdem lassen sich die diversen Properties und Datenansichten nun besser erreichen. Statt erst die Startseite aufzurufen, kannst du nun direkt über die linke obere Ecke von einer Property zu einer anderen wechseln. Mit einem Klick auf den Pfeil werden zuerst alle Properties, danach alle Datenansichten angezeigt. Das ist vor allem für diejenigen nützlich, die mehrere Google Analytics-Properties betreuen.

Grundsätzlich ist das Google Analytics-Team bemüht, die Arbeit mit dem Tool zu vereinfachen. Daher sind weitere Änderungen an der Nutzeroberfläche geplant, der ein oder andere Bericht wird entfallen oder neue werden hinzukommen. Auch beim Menü werden sich zwar einige Dinge ändern, die grundlegenden Funktionen und Begrifflichkeiten bleiben aber dennoch verfügbar.

Mehr dazu findest du im offiziellen Google Analytics Blog.

Als Einführung in die noch aktuelle Benutzeroberfläche von Google Analytics empfehle ich: http://www.analytics-fuer-einsteiger.de/die-benutzeroberflaeche-von-google-analytics/

2. Die Google Search Console

Die ehemaligen Google Webmaster Tools haben in Google Analytics ein größeres Update erhalten. Damit Google Analytics auf die Daten der Search Console zugreifen kann, ist es nötig, Google Analytics und die Google Search Console miteinander zu verbinden. Suchanfragen aus der Google Search Console, mit denen Nutzer auf die Website kommen, laufen dann in Google Analytics hinein.

Für Zielseiten kombiniert Google nun Impressionen und Klicks mit Daten aus Google Analytics, beispielsweise Sitzungen, Absprungrate und Conversions. So lässt sich anhand der Positionen und Anzahl der Impressionen darauf schließen, welche Seiten der Website einerseits gut gefunden werden und andererseits aber auch zu Conversions beitragen oder für die Nutzer interessant genug sind, dass sie nicht gleich wieder zu den Suchergebnissen zurückspringen. Weiterhin wird leider ein Großteil der Suchanfragen nicht von Google freigegeben, aber das ein oder andere interessante Keyword für die Optimierung der Texte wird sich sicher finden lassen.

So verbindest du die Google Search Console mit Google Analytics: http://www.analytics-fuer-einsteiger.de/google-analytics-mit-der-search-console-verbinden/

3. Mehr Informationen bei den Zielgruppenberichten

Seit diesem Jahr gibt es neben den Berichten „Aktive Nutzer“ und „Kohortenanalyse“ einen weiteren Bericht, der das Nutzerverhalten in den Mittelpunkt rücken soll, nämlich den Bericht „Nutzer-Explorer“.

Sinn und Zweck dieses neuen Berichts ist es, die Customer Journey eines einzelnen wiederkehrenden Nutzers nachzuvollziehen. Dies erfolgt durch anonymisierte Client-IDs. Durch einen Klick auf diese Client-ID erfährt man, wann der Nutzer zum ersten Mal auf die Seite kam sowie mit welchem Gerät und über wie viele Sitzungen er im Anschluss wiederkehrte. Ein weiterer Klick auf eine Zeile zeigt die jeweilige URL mit dem Seitentitel. So lässt sich nachvollziehen, welche Seiten der einzelne Nutzer aufgerufen hat, welche Themen am interessantesten für ihn waren und wie viel Zeit er damit verbracht hat.

Google Analytics - was ist neu? Nutzerexplorer

(Klicke, um das Bild zu vergrößern.)

Da der Seitentitel bei der Suchmaschinenoptimierung eine sehr wichtige Rolle spielt, ist es sicher gut, sich an dieser Stelle zu vergewissern, dass dieser auch wirklich relevant ist. Es kann nach Seitenaufrufen, Zielvorhaben, E-Commerce und Ereignissen gefiltert werden.

Entdeckst du im Nutzer-Explorer ein typisches Verhaltensmuster deiner Nutzer, beispielsweise das Hinzufügen eines Produkts zum Warenkorb ohne Bestellabschluss, kannst du via Klick auf die entsprechende Checkbox ein so genanntes Segment erstellen. Im Anschluss zeigt der Nutzerbericht alle IDs, die ebenfalls dieses Verhalten aufweisen. Wähle dazu die Checkbox aus, mit der du das Segment nach dem Speichern auf den Bericht „Nutzer-Explorer“ anwenden kannst. Diese Liste könnte für entsprechende Remarketing-Kampagnen in AdWords eingesetzt werden.

 

Google Analytics - was ist neu? Nutzerexplorer

(Klicke, um das Bild zu vergrößern.)

4. Eine Property verschieben

Seit kurzem gibt es die Möglichkeit eine Property zu verschieben. Das ist vor allem dann interessant, wenn eine Google Analytics-Property nicht von der eigenen Firma, sondern von einer Agentur unter deren Konto angelegt wurde oder wenn im Vorfeld nicht ganz klar war, wie die verschiedenen Properties organisiert werden sollen. Datenansichten und dazugehörende Assets, wie Dashboards, benutzerdefinierte Berichte, Vermerke, Segmente und Zielvorhaben werden dabei mitkopiert. Auch die Property-Einstellungen bleiben beim Verschieben unverändert.

Google Analytics - was ist neu? Property verschieben

(Klicke, um das Bild zu vergrößern.)

 

5. Der datenschutzkonforme Einsatz von Google Analytics

Nach wie vor ist der Einsatz von Google Analytics bei Einhaltung bestimmter vom deutschen Datenschutz mit Google ausgehandelter Vorgaben problemlos möglich.

Außerdem ist Google Analytics seit kurzem gemäß dem EU-US-Datenschutzschild (Privacy Shield Abkommen zwischen der EU und den USA) zertifiziert.

Trotzdem müssen nach wie vor folgende Vorgaben erfüllt sein:

1)      Dem Google Analytics Tracking Code muss die sogenannte Anonymisierungsfunktion ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true);hinzugefügt werden.

2)      Es muss ein Vertrag über die Nutzung von Google Analytics mit Google geschlossen werden. Dieser wurde übrigens im September 2016 aktualisiert. Du erteilst durch diese Vereinbarung Google den Auftrag zur Verarbeitung der Daten der Websitebesucher. Falls du diesen Vertrag vor September 2016 schon unterschrieben hattet, empfiehlt es sich, diesen noch einmal auszudrucken, zu unterschreiben und in zweifacher Ausfertigung an Google zu schicken. Den Vertrag findest du hier: https://static.googleusercontent.com/analytics/terms/de.pdf .

3)      Die Datenschutzerklärung muss angepasst werden.

4)      Eine Widerspruchsmöglichkeit gegen die Erfassung der Daten muss eingeräumt werden.

Wie der Datenschutz mit dem Content Management System WordPress umgesetzt werden kann, kannst du hier nachlesen. Ausführliche Informationen zum Thema Google Analytics und Datenschutz bietet Dr. Thomas Schwenke in diesem Artikel. Weitere Informationen zu den Neuerungen habe ich hier aufgeschrieben.

Fazit

Oft sind Aktualisierungen in Google Analytics nur klein, weil beispielsweise nur Begriffe angepasst werden. Allerdings bieten manche neuen Berichte – wie der neue Nutzer-Explorer – weitere Einblicke und neue Analysemöglichkeiten. Viele Einstellungsmöglichkeiten muss man auch erst einmal ausprobieren, um herauszufinden, wie relevant die Daten für das Unternehmen sind. Wichtig ist es aber, trotzdem immer ein Analyseziel zu definieren, um nicht zu viel Zeit zu verschwenden.

Weiterlesen

Einen Leitfaden, mit dem Ihr Google Analytics sofort einsetzen könnt, ohne es vorher wochenlang studiert zu haben, liefert Cathrin Tusche in unserer Neuerscheinung „Das Google Analytics-Buch„, 2. Auflage. Jetzt im Buchhandel erhältlich 🙂 

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12 von 12 im Dezember 2016

13.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Unglaublich, dass wir schon so viele Jahre im Netz unterwegs sind, aber noch nie, nie, nie bei #12von12 mitgemacht haben. Gestern aber. Schließlich war’s der Zwölfte im Zwölften und zudem kamen wir alle in Heidelberg zur Vertretertagung zusammen.

Vertretertagung? Die findet viermal im Jahr statt. Während dieses viele Stunden andauernden Meetings stellt das Lektorat die Buchprojekte der nächsten Monate vor. Die VertriebskollegInnen, besonders Claudia und Carlos, die die Novitäten schließlich wiederum den Buchhändlern landauf, landab präsentieren, hören dabei besonders aufmerksam, manchmal wohlwollend, manchmal kritisch zu. Für jedes einzelne Buch diskutieren wir Inhalt, Aufbau, Zielgruppe, aber auch Äußerlichkeiten wie Covergestaltung, Umfang und Ausstattung. Wenn sich das jetzt irgendwie anstrengend anhört: Kann es schon mal sein, aber abteilungsübergreifender Input ist für alle sehr wichtig. Und außerdem gibt es Schnittchen. Und Kekse. Und Kaffee 😉 

Hier kommen nun unsere 12 von 12: 

 

 


 


 


 


 


 

 

 

 

 

 

#12von12 ist ein Projekt von Draußen nur Kännchen. Mehr Bilderstrecken findet Ihr direkt dort verlinkt oder auch bei Twitter und Instagram

 

Neuerscheinung: Windows PowerShell 5 – kurz & gut

09.12.2016 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

PowerShell 5 schafft es auf die Main Stage von Windows: Ab 2017 – bzw. Build 14971 – soll der Kommandozeileninterpreter im Explorer und in dessen Kontextmenü verankert sowie per WIN+X ansteuerbar sein. Die CMD.exe dagegen fällt nahezu weg. Man wolle allen Usern eben die beste Kommandozeile bereitstellen, erklärt uns das Windows-Blog sinngemäß.

Statt bislang nur Admins tippen so künftig auch Anwender Cmdlets. Nun denn, eine ganz frische Handreichung können wir auf jeden Fall beisteuern 😉

Windows PowerShell 5

Kommandos erteilen, auch ohne royale Vorfahren: mit den richtigen cmdlets

Das Buch führt in die Grundlagen der Befehlsshell und Skriptsprache ein, gibt einen Überblick über die verschiedenen PowerShell-Versionen (bis einschließlich August 2016) und liefert eine übersichtliche Referenz über die wichtigsten Aufgaben. 

Das Taschenbuch ist für 14,90 € (Print) bzw. 11,99 € (E-Book) im gut sortierten On- und Offline-Buchhandel sowie auf oreilly.de erhältlich.