oreillyblog IT, Social Media & Geek Life von und mit O'Reilly-Büchern

Safari jetzt auch mit deutschen Büchern

01.04.2009 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag

Safari Books Online gibt es jetzt auch mit deutschen Inhalten!

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Safari Books Online ist eine Plattform für eBooks, Videos und Lernmaterialien von führenden Computerbuchverlagen. Safari bietet sofortigen Zugriff auf tausende Bücher – gleichzeitig. Sie können sich Ihre eigene digitale Bibliothek zusammenstellen oder immer alle Datenbestände durchsuchen.

Ab sofort sind auch deutschsprachige Bücher der Verlage O’Reilly, dpunkt, Markt+Technik, Addison-Wesley und Wiley-VCH im Programm – ständig aktualisiert! Inhalt der German Basic Tech Library sind zum Start 200 deutschsprachige Bücher, bis Ende des Jahres werden es einige Hundert mehr sein. Zusätzlich können Safari-Kunden auf den gesamten englischsprachigen Content zugreifen, der derzeit aus etwa 7.000 Büchern und Videos besteht.

Bei Interesse an einem Zugang für Ihr Unternehmen finden Sie hier weitere Informationen sowie Kontaktadressen.

We’re JOLTed!

31.03.2009 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

jolt09-presentedbyDas wollte ich eigentlich schon längst mitteilen: wir haben gewonnen! Anfang März wurden die 19. Jolt Awards vergeben, und insgesamt drei Auszeichnungen gingen an O’Reilly-Bücher:

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Der Softwareentwickler, Ruby-Evangelist und Buchautor Chad Fowler bezeichnete die JOLT Awards einst als Oscars der IT-Branche.  Seit 1990 werden sie jährlich an Bücher, Websites und Software vergeben, die besonders innovativ und bedeutend sind – und die die Softwareentwicklung effizienter, schneller und einfacher machen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.joltawards.com

FrOSCon: Call for Papers

26.03.2009 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

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Die große Anwender- und Entwickler-Konferenz zu Linux und Open-Source-Software in Deutschland – FrOSCon – ruft zum Call for Papers 2009 auf.

Seit der ersten FrOSCon im Jahr 2006 sind wir O’Reillys als Sponsor und Besucher dabei – wir freuen uns schon jetzt auf ein tolles Augustwochenende in Sankt Augustin und laden besonders gern zu reger Beteiligung am Call for Papers ein:

Zu den Themen-Schwerpunkten am 22. und 23. August in Sankt Augustin zählen
* Open Hardware – z. B. Arduino, BeagleBoard, OpenSolaris u. a.
* Gadgets und Co. – z. B. Freie Software auf Netbooks und Handys
* Cloud Computing – Freie Software für Management großer Infrastrukturen
* sowie Freie Software und Software as a Service (SaaS)

Bis zum 23. Mai ’09 haben Administratoren, Entwickler und Experten die Möglichkeit, ihre Beiträge über das Frontend der FrOSCon unter http://cfp.froscon.org/ einzureichen.

Mehr Infos gibt’s direkt bei http://www.froscon.de/

Frauen in der IT: Mathe und Technik sind doch nichts für mich

24.03.2009 ·Autor: · Veröffentlicht in Frauen in der IT, Gastbeiträge

Heute, am 24. März, ist Ada Lovelace Day!

If you’re a blogger and happy to write/video/podcast about one of your female technology heroes on 24th March 2009, please do join us in supporting the following fantastic initiative from Suw Charman-Anderson and sign-up to the Ada Lovelace Day Pledge:

I will *publish a blog post on Tuesday 24th March about a woman in technology whom I admire* but only if *1,000* other people will do the same. — Suw Charman-Anderson

Hier unser Beitrag zum Ada Lovelace Day, in dem es zwar nicht um eine einzelne IT-Heroin geht, aber darum, ein weit verbreitetes Vorurteil zum Thema „Frauen & Technik“ unter die Lupe zu nehmen. Nach unserem Überblicksartikel beschäftigt sich Frau Martina Diel hier und in weiteren Beiträgen mit weit verbreiteten Mythen über Frauen in der IT. Sie geht der Frage nach, ob Frauen in der IT seltene Exoten sind oder ganz normale Menschen und was sie tun können, um in dieser Branche heimisch zu werden.

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Frauen in der IT: Mathe und Technik sind doch nichts für mich

„Ich bin halt sprachbegabt – Mathe und Technik sind nichts für mich, da bin ich in der Informatik doch fehl am Platze.“
Stimmt – selbsterfüllende Prophezeiungen funktionieren. Dass z.B. Lehrer ihre Schüler um so eher positiv bewerten, wenn man ihnen vorher sagt, dass diese Schüler besonders klug seien, ist bekannt als Rosenthal-Effekt und ein alter Hut.

Aber wir brauchen kein Gegenüber mit Geschlechterklischees im Kopf, damit der Mechanismus funktioniert. Auch in unserem eigenen Inneren, auf der ganz körperlichen Ebene, funktioniert das Prinzip. Der Körper bestätigt, was wir glauben. Dazu gibt es frappierende Studien:

Außerdem konnte Hausmann zeigen, dass Männer bei Aufgaben erst dann wirklich überlegen sind, wenn ihnen auch bewusst ist, dass es sich dabei um eine typisch männliche Leistung handelt. Sobald Mann sich in seiner Männlichkeit herausgefordert fühlt, verdoppelt sich die Testosteronkonzentration laut einer Untersuchung von Hausmann und der Hormonschub sorgt dann für die entsprechende Leistung. (Quelle: zeit.de)

Leider funktioniert das Ganze auch andersherum.

Psychologen von der University of Arizona haben nachgewiesen, dass Frauen ihre Schwierigkeiten bei Matheaufgaben plötzlich überwinden, wenn sie glauben, einfach nur ein Problem zu lösen, und ihnen die mathematische Natur der Aufgabe gar nicht bewusst ist. Ebenfalls verschwanden die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, als die Psychologen die Frauen zuvor eingehend darüber aufklärten, dass ihnen vielleicht nur ihr Selbstverständnis als Frau bei den Matheaufgaben im Weg stünde. (Quelle: zeit.de)

Oder kurz: Sobald Reizworte wie „Mathe“ oder „Technik“ fallen, geraten viele Frauen in Schockstarre. Und das ganz unnötigerweise, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass sie im Vergleich zu Männern schlechter abschneiden.

Faszinierend finde ich auch, wie Werbung die mathematischen Leistungen von Frauen beeinflussen kann:

Ihre Leistung bricht auch ein, wenn sie vorher Werbespots sehen, in denen Frauen etwa eine Backmischung anpreisen – also in stereotypen Rollen auftauchen. (Quelle: zeit.de)

Schockierend? Ja, einerseits. Aber andererseits macht es auch Mut, denn es bedeutet: Viele Unterscheide sind nicht geschlechtsspezifisch und damit unabänderlich festgelegt.
Wer sich freimacht von Geschlechterstereotypen und angstmachende Vorurteile hinterfragt, hilft damit, vorhandende, aber noch verborgene Fähigkeiten zu erschließen. Da muss man nicht mühsam kompensieren, was fehlt, oder gegen eine übermächtige Biologie, Evolution, Genetik ankämpfen, sondern einfach nur rauslassen, was sich bisher versteckt hat, und üben, was lange brachlag.

Die vielgerühmte weibliche Sprachbegabung verliert man dadurch übrigens nicht, und sie ist auch in der Informatik ein Asset:
Ob die Anforderungen des Kunden korrekt wiedergegeben werden, bestimmt darüber, ob sie auch wie gewünscht realisiert werden können – und das entscheidet oft genug über den Gesamterfolg des Projekts. Wer es da schafft, eindeutig zu formulieren, und so, dass es Techies wie auch Laien verstehen, befindet sich in einer Schlüsselposition und wird hochgeschätzt sein, gerade von denen, die einfach nur in Ruhe codieren wollen.
Also Frauen: Traut euch und entdeckt, was in euch schlummert. Eure Fähigkeiten könnt ihr nicht nur dort verwenden, wo sie schlecht bezahlt werden. Nehmt euch euren Teil vom Kuchen! Der Informatik (und den Informatikern ;-)) wird’s guttun.


Über die Autorin:

Martina Diel hat vor fast zwei Jahrzehnten ein Romanistik-Studium absolviert, sich aber dann ganz neu orientiert und viele Jahre erfolgreich als Consultant, Projektmanager und Key Account Manager in der IT-Beratung gearbeitet. Seit 2005 bietet sie zusätzlich Berufs- und Bewerbungscoaching für all jene an, die in der IT-Branche tätig sind oder es werden wollen, und ist parallel weiter im Management von IT-Projekten tätig. Da sie selbst erfolgreich eine berufliche Umorientierung mit allen Hürden, aber auch großem persönlichen Gewinn vollzogen hat, kann sie andere besonders gut bei einer beruflichen Neuausrichtung unterstützen.
Für O’Reilly hat sie das IT-Karrierehandbuch verfasst.