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So geht’s: Joomla!-Captchas

15.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

In unserem dritten und letzten Auszug aus „Praxiswissen Joomla“ geht es um die Einrichtung von Captchas. Viel Spaß damit!

Spammer und Angreifer benutzen gern Programme, die automatisch in kurzer Zeit zahlreiche Benutzerprofile anlegen. Um das zu verhindern, wurden die sogenannten Captchas erfunden. Das sind kleine Kästchen, die dem Besucher eine Aufgabe stellen (wie in untenstender Abbildung). Menschen können diese Aufgabe leicht lösen, Computerprogramme jedoch nicht. Ein neues Benutzerkonto bekommt aber nur, wer die Captcha-Aufgabe richtig gelöst hat. Dumme Programme bleiben so wirkungsvoll ausgesperrt.

Auch Joomla! kann solche Captchas einsetzen. Dazu greift es auf die Hilfe des Google-Diensts reCAPTCHA zurück. Der erzeugt das Captcha und prüft die korrekte Eingabe. Wenn Sie ein Captcha in Joomla! einsetzen möchten, benötigen Sie ein Benutzerkonto bei Google (das Sie unter http://www.google.de erhalten). Melden Sie sich dann bei Google an und rufen Sie die Seite http://www.google.com/recaptcha auf. Klicken Sie Get reCAPTCHA an. Tippen Sie unter Label und Domains jeweils den Domainnamen Ihrer Website ein. Klicken Sie anschließend auf Register. Google reCAPTCHA erzeugt jetzt zwei sogenannte Schlüssel (Keys): den SecretKey und den SiteKey. Beide bestehen aus recht langen, kryptischen Zeichenketten.

Notieren Sie sich diese Schlüssel und wechseln Sie dann im Backend von Joomla! zur Plug-in-Verwaltung hinter Erweiterungen –> Plugins. Suchen Sie dort in der Tabelle den Eintrag Captcha – reCAPTCHA und klicken Sie ihn an. Im neuen Formular stellen Sie zunächst sicher, dass der Status auf Aktiviert steht. Anschließend hinterlegen Sie auf der linken Seite den Site Key im Feld Websiteschlüssel und den Secret Key im Eingabefeld Geheimer Schlüssel.

Die Version ganz oben legt fest, was für eine Art Aufgabe das reCAPTCHA stellt. In der Version 1.0 muss der Besucher ein absichtlich verschwommenes Wort entziffern und in ein Eingabefeld eintippen. Diese Form der Aufgabe gilt allerdings nicht mehr als besonders sicher, zumal Personen mit einer Sehschwäche beim Entziffern Probleme haben könnten. Besser ist daher die Version 2.0, die eine Aufgabe wie die in untenstehender Abbildung stellt. 

Mit der Ausklappliste ganz unten können Sie noch das Aussehen des Captchas festlegen. Wählen Sie hier eine Optik, die zum Rest Ihrer Website passt. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie die Vorgabe stehen. Sofern Sie sich für Version 2.0 entschieden haben, können Sie noch die Größe und somit die Abmessungen des Captchas verändern. Im Zweifelsfall sollten Sie hier Normal belassen.

Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, lassen Sie die Einstellungen Speichern & Schließen.

Weiter geht es in die Grundeinstellungen der Benutzerverwaltung. Dazu rufen Sie Benutzer –> Verwalten auf, wechseln in die Optionen und wenden sich dem Register Komponente zu. Hier stellen Sie die Ausklappliste Captcha auf Captcha – ReCAPTCHA. Nach dem Speichern & Schließen müssen ab sofort alle Besucher auf dem Registrierungsformular erst ein Captcha lösen, bevor sie ein neues Benutzerkonto erhalten.

Ein Captcha erscheint übrigens auch immer dann, wenn ein vergesslicher Benutzer ein neues Passwort oder seinen Benutzernamen anfordert (siehe dazu auch Abschnitt „Vergessene Benutzernamen und Passwörter“ auf Seite 531 im Buch).

Weitere Informationen zu Captchas im Allgemeinen und zu dem reCAPTCHA-Dienst im Speziellen finden Sie beispielsweise in der Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/ReCAPTCHA.

 

Joomla!-Captchas

Bevor ein Besucher ein neues Benutzerkonto erhält, muss er eine Aufgabe lösen. In diesem Fall muss er alle Bilder mit Gras auswählen.

 

Das waren alle Auszüge aus „Praxiswissen Joomla! 3.x komplett“. Hier geht es zu den anderen Beiträgen:

So geht’s: Joomla!-Menüs verwalten

So gehts: Joomla!-Sprachpaket nachrüsten

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Django Girls: Zum ersten Mal eine Kommandozeile

13.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Frauen in der IT, Karriere(n) in der IT, Veranstaltungen

Ende Januar durften wir einige Bücher zum Workshop der Django Girls nach München schicken. Was es damit auf sich hat, wer die Django Girls sind und wie Ihr Euch selbst engagieren könnt, erzählen Lisa Vogelsang und Annabelle Klarl aus dem Münchner Orgateam gemeinsam in diesem Interview.

Annabelle, was sind die Django Girls und für wen seid Ihr da?

Django Girls ist eine Non-Profit Organisation, die Frauen unterstützt, kostenlose Tages-Programmier-Workshops für andere Frauen zu organisieren. Als Grundausausrüstung für die Workshops hat Django Girls ein Tutorial und weitere Werkzeuge entwickelt. Sie betreiben die Event-Webseiten und haben ein weltweites Netzwerk von freiwilligen Organisationsteams geschaffen.

Zielgruppe sind Frauen, die keinerlei Erfahrung mit der Programmierung haben und die anhand der Programmierung eines Blogs einen ersten Einblick in die Funktionsweise des Internets bekommen wollen. Dabei steht vor allem die Community und das gemeinsame Lernen und Austauschen in entspannter Atmosphäre im Vordergrund. Die 30-40 Teilnehmerinnen werden in Gruppen von maximal drei angehenden Programmiererinnen von einem erfahrenen ehrenamtlichen Coach betreut. Dabei werden HTML, CSS, Python und Django eingesetzt.

Annabelle Klarl (Mitte) und das Münchner Team der Django Girls

Annabelle Klarl (Mitte), Lisa (rechts) und das Münchner Team der Django Girls. Foto: Django Girls Munich

Kannst Du uns ein bisschen darüber erzählen, seit wann Ihr in München aktiv seid und wie Ihr Euch zusammengefunden habt?

Der erste Django Girls-Programmier-Workshop hat im Sommer 2015 stattgefunden. Lisa ist eigentlich Innenarchitektin und wollte schon immer etwas über die Programmierung lernen. Passenderweise kennt sie Annabelle, Veronika, Andi und Max, die alle Informatiker/innen aus Lehre und Forschung an Münchner Unis sind. So hat sich ein begeistertes Organisationsteam zusammengefunden.

Welche Vorkenntnisse sind nötig und was können die Teilnehmerinnen bei Euch lernen?

Gar keine! Der Django Girls-Workshop richtet sich an Frauen, die in der Programmierung komplettes Neuland betreten. Das Tutorial beginnt bei den absoluten Basics für Programmierung. Unsere Teilnehmerinnen sehen oft zum ersten Mal eine Kommandozeile.

Ziel des Workshops ist es, ein grundsätzliches Verständnis für die Bestandteile von Webseiten am Beispiel eines Blogs zu vermitteln, und all diese Elemente von Grund auf selbst zu programmieren.

Können auch eigene Projekte mitgebracht werden, Versatzstücke, mit denen man (frau) vielleicht schon mal begonnen hat?

Da sich der Workshop an Anfängerinnen richtet und sie anhand eines Tutorials durch die Inhalte des Tages begleitet, ist der Workshop nicht für eigenen Projekte oder Teilnehmerinnen mit Programmiererfahrung geeignet. Hier empfehlen wir immer Communities wie die PyLadies und die Munich Geekettes.

Teilnehmerinnen des vergangenen Django Girls-Workshops, Ende Januar in München. Foto: Django Girls Munich

Teilnehmerinnen des vergangenen Django Girls-Workshops, Ende Januar in München. Foto: Django Girls Munich

Wann kann man (frau) das nächste Mal mitmachen?

Auf der Django Girls-Webseite werden alle anstehenden Events veröffentlicht. Die Workshops finden in Städten auf der ganzen Welt statt. Es lohnt sich zu beobachten, ob ein Workshop in deiner Nähe ansteht. Und wenn nicht, mach es wie Lisa und organisiere den ersten Django Girls-Workshop in deiner Stadt. Die Community hilft dir gerne bei der Suche nach Coaches und gibt Tipps zur Organisation. Wir in München veranstalten die Workshops in unregelmäßigen Abständen.

Bleibt Ihr auch nach dem Workshop in Kontakt, oder beobachtet Ihr, dass sich durch den Workshop Frauen finden, die sich dann auch weiterhin unterstützen?

Wir versuchen die Teilnehmerinnen im Laufe des Workshops zu vernetzen und unterstützen gerne auch im Nachhinein die Kontaktaufnahme. Besonders stolz macht uns, dass wir immer wieder von Teilnehmerinnen hören, die auch nach dem Workshop noch sich weiter mit Programmierung beschäftigen und die fortgeschrittenen Tutorials eigenständig weiter verfolgen.

Wie kann man Teil der Django Girls-Community werden? Wie kann man Euch darüber hinaus unterstützen?

Bewirb dich als Teilnehmerin bei einem Workshop in deiner Nähe. Kontaktiere bestehende Gruppen, wenn du Coach werden möchtest. Oder nimm es selbst in die Hand und gründe ein eigenes Organisationsteam in deiner Stadt.

Natürlich sind wir und jedes andere Team auch auf Sponsoren angewiesen. Jeder Workshop braucht Veranstaltungsräume und finanzielle Unterstützung für Material und Verpflegung. Über ihre Publicity Kanäle helfen uns unsere Sponsoren außerdem, den Django Girls-Spirit zu verbreiten.

Annabelle und Lisa, wir danken Euch für Eure Antworten und wünschen weiterhin viel Freude an den Django Girls!

Neuerscheinung: Raspberry-Pi-Kochbuch, MakerNews & MakerCon

08.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Veranstaltungen

Wie lassen sich mit dem Raspberry Pi Servomotoren steuern? Woher bekomme ich die feinste Auslese an Linktipps und Anleitungen aus Elektronik und DIY? Und wo kann ich mich persönlich mit anderen Makern vernetzen? Verraten wir alles in diesem Post.

Raspberry-Pi-Kochbuch

Unsere Neuauflage des Raspberry-Pi-Kochbuchs hatten wir hier im Jahresrückblick schon kurz erwähnt abgebildet – kurz vor Weihnachten war die Übersetzung von Simon Monks beliebten Handbuchs erschienen. In erprobter Problem-Lösung-Diskussion-Dramaturgie liefert Euch das Buch mehr als 240 Hands-on-Rezepte für den Betrieb dieses kleinen Low-Cost-Computers mit Linux, für die Programmierung des Pi mit Python und für die Anbindung von Sensoren, Motoren und anderer Hardware.

Neu in dieser Auflage gibt es auch Rezepte zum Zusammenspiel mit Arduino und dem Internet of Things. Das Buch begleitet Euch durch das komplette RasPi-Universum, es beginnt bereits bei der Auswahl des für Euch passenden Modells und löst schließlich immer spezifischere und/oder komplexere Fragen. Alle Codebeispiele findet Ihr hier zum Download.

Raspberry-Pi-Kochbuch

Raspberry-Pi-Kochbuch: 240+ Rezepte, von der Auswahl des passenden Netzteils über Hardwaresteuerung, Python-Programmierung und Computer Vision bis zum Zusammenspiel mit Arduino

 

MakerNews

Allerhand Infos und Neuigkeiten aus der Make-/Elektronik-/DIY-Welt liefert Euch ab sofort unser Newsletter „MakerNews“. Darin sammelt Martin aus dem dpunkt-Team etwa alle zwei Monate nicht nur Buchtipps unserer beider Label – dpunkt und O’Reilly -, sondern auch Linktipps, Anleitungen und mehr. Außerdem, das ist der Clou: Unter allen Empfängern verlosen wir bei jedem Aussand E-Books. Dazu müsst Ihr nichts tun, es gewinnt automatisch jeder fünfzigste Empfänger. (Und ja, es sind nicht immer die gleichen, die fünfzigste(r) sind. Haben wir bedacht ;))  

Abonnieren, lesen, gewinnen geht hier.

MakerCon

Nur noch eine Woche, dann kommt Dale Dougherty nach Heidelberg zu MakerCon. Und nicht nur das – mit Mario Lukas, René Bohne, Wolf Jeschonnek, Mathias Dalheimer und anderen Größen der Open Source-/Maker-Bewegung erwartet alle Besucher der MakerCon ein sehr ausgewogenes Programm rund ums Basteln und Programmieren, aber eben auch zu Business- und Rechtsfragen. Und einen Workshop-Tag gibt es im Anschluss ebenfalls noch. Wer noch kein Ticket hat, hier entlang.  

 

So geht’s: Joomla!-Menüs verwalten

03.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher

Die zweite Auskopplung aus 1.000 Seiten „Praxiswissen Joomla“ dreht sich um die Navigation Ihres Webauftritts. Im Gegensatz zu vielen anderen Content-Management-Systemen gilt dabei die wichtige Regel: In Joomla! bestimmt der Menüpunkt, was die dahinterliegenden Webseiten anzeigen. Umso sorgfältiger müsst Ihr hier agieren. Los geht’s: 

Joomla!-Menüs verwalten

Für die Verwaltung der Menüs ist im Backend der gleichnamige Menüpunkt Menüs –> Verwalten zuständig. Die dahinterstehende Tabelle aus folgender Abbildung präsentiert alle derzeit existierenden Menüs.

Joomla!-Menüs verwalten

Diese Seite verwaltet alle vorhandenen Menüs.

Anhand ihrer Titel sollten Sie die Menüs schnell im Frontend identifizieren können: Hinter dem Main Menu ➊ aus den Beispieldaten verbirgt sich das waagerechte Hauptmenü am oberen Rand Ihrer Website.

Die nächsten drei Spalten zeigen an, wie viele Menüpunkte des Menüs derzeit

  • für Besucher zu sehen sind (Veröffentlicht) ➋,
  • auf der Website nicht sichtbar sind (Versteckt) ➌ oder
  • Im Papierkorb liegen ➍.

Mit einem Klick auf eine der Zahlen gelangen Sie direkt zu einer Liste mit den entsprechenden Menüpunkten. Würden Sie also beispielsweise in der Zeile für das Main Menu die 18 in der Spalte Veröffentlicht anklicken, erscheinen alle im waagerechten Menü sichtbaren Menüpunkte. Analog würde die 0 in der Spalte Im Papierkorb zu einem leeren Papierkorb führen. Über Menüs –> Verwalten kehren Sie immer wieder zur Tabelle mit allen Menüs zurück. (Um die Menüpunkte kümmert sich noch ein eigener Abschnitt im Buch.)

Die Menüverwaltung hinter Menüs –> Verwalten legt nur fest, welche Menüs es überhaupt gibt. Ihre Darstellung auf der Website übernimmt jeweils ein entsprechendes Modul. Das hat den Vorteil, dassSie das Modul mit dem Menü relativ frei auf der Website platzieren beziehungsweise umherschieben dürfen. Anders als etwa in WordPress erscheint das Menü folglich nicht an einer festgelegten Stelle. 

Tipp
Die meisten Templates reservieren für das Menü eine entsprechende Position, manche Templates erwarten das Menü sogar zwingend dort. Häufig heißt diese Position
Navigation oder Menue.

Darüber hinaus können Sie mehrere Module einrichten, die das gleiche Menü anzeigen. Das ist beispielsweise nützlich,wenn Sie das Menü auf der Startseite anders darstellen möchten als auf ihren Unterseiten oder aber das Menü auf ausgewählten Unterseiten an eine andere Position rutschen soll.

Wenn Sie wissen möchten, von welchen Modulen ein Menü derzeit angezeigt wird, suchen Sie in der Tabelle zunächst die Zeile mit dem entsprechenden Menü. Klicken Sie dann in der Spalte Zugeordnete Module ➎ auf Module. Es klappt jetzt, wie in folgender Abbildung gezeigt, eine Liste auf.

Joomla!-Menüs verwalten

Wie ein Klick auf die Schaltfläche Module enthüllt, zeigt das Main Menu derzeit ein Modul namens Main Menu, das zudem auf der Website an position-1 erscheint.

Sie verrät, welche Module das Menü an welchen Positionen auf der Website präsentieren und welche Besuchergruppen das Menü überhaupt zu sehen bekommen. In unserer Abbildung wird das Menü von genau einem Modul angezeigt. Dieses trägt den Titel Main Menu. Es heißt somit genau wie das Menü, was wiederum die Zuordnung erleichtert (das Menü Main Menu wird vom Modul mit dem Namen Main Menu angezeigt). Die Namensgleichheit ist aber nicht zwingend, Sie können das Menü und die Module benennen, wie Sie möchten. Das Modul in unserer Abbildung ist derzeit auf der Website an der Position position-1 zu sehen. Das Modul und somit das Menü sehen zudem alle Besucher – darauf weist der Begriff Public hin.

 

 Tipp
Mit einem Klick auf den Modulnamen gelangen Sie direkt zu seinen Einstellungen.

 

 

Die folgende Tabelle fasst noch einmal alle Spalten der Menüverwaltung zusammen.

Joomla!-Menüs verwalten

Spalten der Tabelle Menüs und ihre jeweiligen Informationen

Die Arbeit mit den Menüs und den Menü-Modulen mag extrem umständlich erscheinen, ist aber wieder ein gutes Beispiel für die Trennung von Inhalt und Darstellung: Den Aufbau des Menüs legt die Menüverwaltung fest, während sich ein Modul um die Anzeige auf der Website kümmert.

Wenn Sie bei der Installation von Joomla! eine Beispiel-Homepage eingespielt haben, bringt diese bereits ein oder sogar mehrere Menüs mit. Diese fertigen Menüs liefern in den meisten Fällen schon ein recht gutes Ausgangsmaterial, aus dem sich mit wenigen Mausklicks ein (Haupt-)Menü für den eigenen Internetauftritt bauen lässt.

Um ein komplettes Menü zu löschen, haken Sie wie unter Joomla! üblich den Kandidaten in der ersten Spalte der Tabelle ab und klicken anschließend in der Werkzeugleiste auf den Schalter Löschen.

Warnung
Sobald Sie die Nachfrage bestätigen, entfernt Joomla! nicht nur das Menü, sondern auch alle darin enthaltenen Menüpunkte sowie das für seine Anzeige zuständige Modul. Alle diese Elemente sind dann unwiederbringlich verloren. Überlegen Sie sich folglich den Klick auf
Löschen gut.

 

 Joomla!-Menüs verwaltenDer Auszug ist entnommen aus: Praxiswissen Joomla! 3.x komplett von Tim Schürmann, erschienen im Dezember 2016 und erhältlich in allen gut sortierten On- und Offline-Buchhandlungen. 

Anmerkung: An einigen wenigen Stellen wurde der Text angepasst, beispielsweise, weil Referenzen auf andere Stellen im Buch hier im oreillyblog nicht relevant sind.

E-Commerce im Jahr 2017

01.02.2017 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Von Mobile SEO bis E-Mail-Marketing: Im Herbst 2016 legte Lead Digital mit der Prognose vor, über welchen Themen im Online-Marketing wir 2017 (wieder, muss man sagen) sprechen werden. Befragt hatte man dazu die Agentur Löwenstark. Für uns ein Anlass, auch in die Glaskugel zu schauen – und zwar ganz konkret für den Bereich E-Commerce. Was sollten Online-Shops leisten, um gut im Geschäft zu bleiben und sogar neue Marktanteile zu erobern?

Dazu folgt nun die ToDo-Liste für 2017, vorgelegt von unserem Autor Michael Keukert:

  1. 2017 wird für mich das Jahr der Facebook-Werbung. Nicht nur, weil es inzwischen vernünftige Tools gibt und sich die Struktur generell an Google Adwords anlehnt. Sondern vor allem wegen der sehr nützlichen Methoden, Zielgruppen zu umreißen und anzusprechen. Ich sage oft: ‚Google weiß, wonach die Leute suchen. Facebook weiß, wofür sie sich interessieren.‘ Deshalb bleiben „Lookalike-Audiences“-Schaltungen für mich ein Alleinstellungsmerkmal von Facebook. 
  2. Eine leistungsfähige Logistik sowie hervorragender Kundenservice gelten zunehmend als Wettbewerbsvorteil. Same Day Delivery kann dabei einfach nicht jeder, aber: Jeder Versender muss seine logistischen Prozesse im Griff haben. Als wirkliches Muss gilt für mich Same Day Shipping. Idealerweise erhält der Kunde innerhalb von Stunden die Tracking-ID seines Pakets. Beim Retourenmanagement agieren erfolgreiche Versender so zuvorkommend und schnell wie nur möglich. Nur ein exzellenter Service hilft, sich gegen die Großen zu behaupten.
  3. An einem Warenwirtschaftssystem führt kein Weg vorbei, auch für kleine und kleinste Shops. Eine geeignete WaWi – kombiniert mit Versandhandelssoftware – nimmt Ihnen viel Arbeit ab. Besonders Multichannel-Vertrieb lässt sich mit ihr erfolgreich umsetzen, und darüberhinaus ist die passende Software auch kein so großer Kostenfaktor mehr.
Amazon Dash E-Commerce 2017

Der Amazon-Bestellbutton Dash gelangte im vergangenen Jahr auf den Markt. Und blieb wegen Verbraucherschutzproblemen vorerst umstritten.

Michael Keukert hat zusammen mit Tobias Kollewe kürzlich die 2. Auflage ihres Grundlagenwerks „Praxiswissen E-Commerce“ vorgelegt. Das Buch liefert Euch auf 728 Seiten einen vollumfassenden Einblick in die Welt von Online-Shops. Und das natürlich, wie Ihr es von uns gewohnt seid, hemdsärmelig und praxisbezogen – von der Planung eines Shops bis zum Versand der Produkte, von rechtlichen Hürden bis zu Marketingmaßnahmen. Ein Probekapitel (PDF) gibt es hier.