Auch diesen Monat gibt’s wieder… neue Bücher! Wer hätte das gedacht? Ab heute bei uns, ab Anfang nächster Woche überall, wo man ordentliche Fachliteratur kaufen kann:

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Oben links: Windows-Befehle für Server 2012 & Windows 8 – kurz & gut
Mitte: Das Buch zu Android Tablets

Noch immer heiß: Zehn Bestseller als Buch mit E-Book.

Backcatalog:
Der Jahrgang 2013 – Teil 1
Der Jahrgang 2013 – Teil 2
Der Jahrgang 2013 – Teil 3
Der Jahrgang 2013 – Teil 4

 

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Die Republik hat ein weiteres Entwickler- und Maker-Treffen: Anfang Juni wird die bereits in München befindliche und aus Nerd-Sicht völlig unspektakuläre Hackerbrücke durch ein weniger statisches Konstrukt ergänzt. Das “Meet & Make Hackerbrücke” bringt Developer, Maker & Projekte zusammen. Deren gemeinsame Rohstoffe: Ideen und Hände, Plexiglas und Lötkolben, Code und Kommandozeile. Mehr dazu im Kurz-Interview mit Marco Engelhard vom Orga-Team.

Marco, vom 31. Mai bis 6. Juni plant Ihr eine mehrtägiges Event für “Maker & Developer” – die Münchner “Hackerbrücke“. Kannst Du uns kurz zusammenfassen, um was es sich genau handelt und wer hinter der Orga steht?

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Den Satz “in Berlin geht was und hier in München ist tote Hose” haben wir wohl einige Male zu oft gehört – so oft, bis er uns zum Halse heraus hing. Tatsächlich sind so einige Rahmenbedingungen – wie etwa die hohen Mieten – in München vielleicht schlechter. Das bedeutet aber nicht, dass es hier nicht eine ganze Menge engagierter Menschen gibt, die die Begeisterung für die kreative Auseinandersetzung mit Technik, für das Hacken und Basteln leben und etliche tolle Projekte mit viel Herzblut auf die Beine stellen. Mit der Hackerbrücke wollen wir eine Brücke zwischen diesen Menschen und Projekten schaffen. Dazu stellen wir, d. h. die IT:Agenten GmbH die Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, die Münchner Webwoche zusammen mit dem Feierwerk e.V., die Infrastruktur zur Verfügung. Die Inhalte kommen aus den Projekten selbst.

Das Vortragsprogramm verspricht einiges: Dabei sind u.a. Hans Franke – der Kopf & Macher hinter dem VCFe sowie des Computeums München – und die RailsGirls Munich. Wen wollt Ihr ansprechen, und was sind Deine persönlichen Höhepunkte?

Es ist nicht nur das Vortragsprogramm beeindruckend, sondern insbesondere auch die vielen Workshops, in denen gelötet, programmiert, gehackt und Bits geschubst werden. Uns war es von Anfang an wichtig, dass in diesem Rahmen etwas erschaffen wird, dass nicht nur das Ergebnis von Projekten bestaunt wird, sondern die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst Hand anlegen, etwas lernen oder erschaffen können und vielleicht auch nach der Hackerbrücke-Woche am Ball bleiben. Wir sind darum sehr froh,das auch ein guter Teil des Programms Neulingen und Kindern Grundlagen und Spaß vermitteln. Ich persönlich freue mich auch über die Vorträge von Mario Klingemann “Schönes aus Code – Ideen aus Pixeln, Pappe und Plexiglas” und den erdgeist vom Chaos Computer Club, der die Innereien des Staatstrojaners in seinem Vortrag zerlegen wird.

Wobei kann man Euch noch helfen – sucht Ihr noch Helfer oder Sponsoren?

Ja, die Veranstaltung lebt vom Mitmachen und sowohl für einige Workshops als auch in der Organisation werden noch helfende Hände gesucht. Außerdem suchen wir noch Sponsoren – denn ein großes Ziel ist es, die Einstiegshürden für die Teilnehmenden etwa zu Mikrocontrollern im Rahmen der Veranstaltung zu senken. Dazu sammeln wir Sponsoren, die uns dabei unterstützen, die Hardware kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer etwas beitragen möchte, kann sich gerne mit uns über events (at) hackerbruecke.io in Verbindung setzen.

Marco, ich wünsche viel Erfolg bei der Hackerbrücke & danke für den kurzen Einblick :)  

 

Das Bändchen ist noch nicht ab, die Fotos noch nicht alle sortiert – und dennoch wollen wir heute mal einen kleinen Abschlussbericht schreiben. Für mich war es ja tatsächlich die erste Re:publica, die KollegInnen waren schon häufiger dort – insgesamt aber nicht weniger begeistert.

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Und das aus vielen Gründen:

a) die Vorträge

Die Re:publica überzeugte mich wegen des Blicks über den Tellerrand. Manchmal habe ich gehört, die Sessions seien nicht tief genug oder die Gedanken schlichtweg nicht neu. Das mag sein, wenn man vorrangig die Vorträge besucht, mit deren Themen man sich eh schon beschäftigt. Oder zu den Referenten geht, die man persönlich kennt. Die Re:publica bot aber eine derartige Bandbreite, dass das nicht nötig war. Ich habe in den drei Tagen vieles über Bildungsfragen gehört, mit denen ich mich bislang beispielsweise kaum beschäftigt hatte. Man konnte etwas über die Mobilität per Auto oder ÖPNV lernen, man konnte erfahren, wie Geeks gesünder leben und weshalb Paketboten kultursoziologische Studien durchführen können. Und alles als Inspiration begreifen. Selbst wenn man bereits viel über ein Vortragsthema weiß – wie es uns naturgemäß in Wibkes Session “Encoding a Book” ging -, hatte man doch die Chance, Stimmungen anderer aufzufangen. Das laute Klatschen beim Argument, manche Bücher eignen sich nicht als E-Book, der Bericht eines ehemaligen Papierherstellers über die Situation der Branche: unschätzbar wichtige Äußerungen für uns. Was ich ganz besonders schätze: Die Re:publica zielt ganz klar auf Abhängigkeiten zwischen Internet und gesellschaftlichen / politischen Themen: Wie verändert sich unser Arbeitsleben? In welche Richtung sollten wir unser Bildungssystem überdenken? Welche Chancen bietet uns das Netz, um unser Leben und unsere Gesellschaftsform zu gestalten? Ich habe leider nicht alle Vorträge sehen können – aber absolute Höhepunkte & Empfehlungen sind:

Anschauen muss ich mir noch so einige  Sessions, zu denen ich vor Ort nicht gekommen bin, z.B. die von Gunter Dueck, Cate Miltner, Teresa Bücker,  Felix Schwenzel, fast alle zu netzpolitischen Fragen, und und und … denn:

b) die Atmosphäre

Zwar waren 5.000 Leute vor Ort, aber dennoch traf man an allen Ecken Menschen, die man irgendwie off- oder online kennt, mit denen man kurz quatschen oder sich an der (leider zu langen) Kaffeeschlange anstellen mochte. Insofern waren die rp13-Besucher äußerst kommunikativ – im Vergleich zu den meisten anderen Konferenzen sicherlich absolut überdurchschnittlich. Das war toll! Dazu kam, dass wir uns  sehr wohl gefühlt haben. Musik, draußen Sonne, drinnen schön dunkle Vortragshöhlen (auch akkuschonend), alles wohlorganisiert, zuverlässiges WLAN, einfach eine entspannte, kommunikative Stimmung. Ich mag Konferenzen, bei denen man auf dem Boden sitzend Mate trinken kann statt am Stehtisch die Sprudelgläser hin und her zu schieben. Wer mag die nicht? :-)

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c) unsere Autorinnen & Autoren

Wir haben so viele nette Menschen aus dem O’Reilly-Universum getroffen, dabei unter anderen >15 AutorInnen zu einem gemeinsamen Frühstück. Das war super – danke, dass Ihr alle zum Re:Frühstück gekommen seid! Das wiederholen wir.

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d) die Dokumentation

Aufgezeichnet wurden die Stages 1-7 – das ist grandios, denn so kann ich mir jetzt Stück für Stück all die verpassten Vorträge ansehen. Und: ich kann sie teilen und weiterverbreiten, einiges be- und zerdenken, diskutieren..

… in diesem Sinne: Hier ist der Youtube-Channel mit inzwischen sehr vielen Sessions. Mein Plan für die nächsten Abende: Notebook an den Fernseher stöpseln, Sofa – und Arte für Onliner gucken. Ein paar Fotos lade ich gleich bei Facebook und Google+ hoch.

Can’t wait for #rp14!

 

Es ist gigantisch hier auf der Re:publica & deshalb fällt dieser Post sehr kurz aus :)

Wir haben schon sehr viele tolle Vorträge gehört, wir haben viele nette Menschen getroffen, die wir teilweise bislang nur via Twitter kannten, wir haben uns inspirieren lassen & und Pläne geschmiedet. Die Re:publica ist die festivalstige Konferenz, auf der ich je war. Und das inhaltsstärkste und inspirierendste Festival, auf dem ich je war.

Hier war ich spontan in eine Session mit den Herbergsmüttern geraten, die während einer kleinen Stadtrundfahrt abgehalten wurde :)

Hier war ich spontan in eine Session mit den Herbergsmüttern geraten, die während einer kleinen Stadtrundfahrt abgehalten wurde – sehr cool! (Sorry für die Bildqualität, es hat geschunkelt!)

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Und so gabs die Inspiration gratis dazu ;)

Super war unser gestriges Frühstück mit O’Reilly-Autoren (und einem Übersetzer ;) ) … Fotos davon folgen noch. Wer noch Lust auf einen gemeinsamen Kaffee hat: bitte einfach twittern.

Die allermeisten Sessions sind voll besetzt  - 5.000 Besucher sind hier

Die allermeisten Sessions sind voll besetzt – 5.000 Besucher sind hier an der Station Berlin

Und jetzt muss ich weiter, das heutige Programm ist einfach wieder zu gut.. und außerdem schon fast vorbei :(

Nächste Woche gibt’s mehr Fotos & mehr Infos & Links zu den Aufzeichnungen. Bis dahin: #rp13 bei Twitter verfolgen, Stream anschauen & Reader lesen.