1. Die hanseatische Variante von „Syn!“ – „Syn! Ack!“ – „Ack!“ lautet „Hummel, Hummel!“ – „Mors, Mors!“
  2. Die Android-App SSH Tunnel ist ein recht komfortablen Weg, staatliche und andere Internetzensur zu umgehen
  3. Bei Exil-Kölnern stehen Dom-Miniaturen höher im Kurs als “There’s no place like 127.0.0.1″-Shirts
  4. Ethernetkabel ist nicht gleich Ethernetkabel. Es gibt eindeutige Persönlichkeitsunterschiede:

    Foto: Klicker / pixelio.de

  5. Die Protokolle IPX/SPX, AppleTalk und NetBEUI kennen heute eigentlich nur noch Nostalgeekiger
  6. Ausgerechnet die Badische Zeitung hat kürzlich einen wirklich lesenswerten Artikel über Denial-of-Service-Attacks veröffentlicht
  7. Angehende Netzwerktechniker und Fachinformatiker mögen unsere Neuerscheinung Praxiskurs Netzwerkgrundlagen nicht nur wegen der knuffigen Schlehen-Bürstenspinner-Raupe  auf dem Cover:

 

Sämtliche Facetten des Web 2.0 bzw. der sozialen Medien bleiben auch im Jahr 2012 ein wichtiges Thema bei O’Reilly. Unsere Gastautorin Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs erklärt heute, was Facebook, Feldforschung und Völkerkunde miteinander zu tun haben.

Das Social Web hat das wirtschaftliche Denken revolutioniert. Das Word-of-Mouth-Marketing in sozialen Netzwerken ist aus dem Marketing-Mix vieler Unternehmen kaum noch wegzudenken. Informationen werden unter Freunden, Fans und Followern geteilt, kommentiert und „geliked“. Das Potenzial von User Generated Content hat auch die Marktforschung erkannt und so zählen Konzepte wie Open Innovation und Crowdsourcing fast schon zum Standardrepertoire.

Ein relatives junges Feld der modernen Online- Marktforschung ist hingegen die sog. Netnographie (Kofferwort aus “Internet” und “Ethnographie”). Sie setzt sich mit Produktdiskursen im Internet, insbesondere in Communities & Foren, auseinander. Kunden und User werden bei solchen Untersuchungen nicht direkt befragt, sondern lediglich in ihrer “natürlichen” Online-Umgebung beobachtet. Ihre unverfälschten Statements werden gesammelt, qualitativ ausgewertet und im jeweiligen Kontext interpretiert.

Im Idealfall kann man durch dieses Verfahren authentische Consumer Insights generieren, sprich: Man kann durch netnographische Untersuchungen erfahren, wie (potenzielle) Konsumenten wirklich über Produkte denken. Das ist wertvoll und wichtig, schließlich erhält man durch den Interviewer-Effekt bei klassischen Befragungen oft genug keine belastbaren Auskünfte darüber, was User bzw. Kunden gut finden – geschweige denn, was sie stört, nervt oder frustriert.

Ein weiterer Vorteil des Untersuchungsansatzes ist die Erkenntnis darüber, wo, wie und mit wem bestimmte Produkte konsumiert werden. Je nach Ergiebigkeit des Themas können sogar Konsummotive und –rituale entschlüsselt werden.

Alles, was in der Welt des ungesteuerten Word of Mouth vonstattengeht und durch netnographische Methoden qualitativ analysiert wird, gibt letztlich wertvolle Hinweise für eine moderne, konsumentenorientierte Produktentwicklung.

Rebecca Belvederesi-Kochs ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin (Schwerpunkt: Marketing) und heute Geschäftsführerin bei Social Media Aachen sowie Inhaberin der Kommunikationsberatung belvederesi. Ihr Wissen über ganzheitliche Kampagnen, Kommunikationsstrategien und Social Media nutzt sie nicht nur im Agenturalltag, sondern gibt es auch in Seminaren weiter.

 

Vergangene Woche fand in Berlin die Fundraising2.0 Conference & Camp statt (wir haben an dieser Stelle bereits darauf hingewiesen), an der u.a. unsere Autoren Moritz “mo” Sauer und Annette Schwindt als Speaker beteiligt waren.

Mo Sauer hat seine Keynote mit dem Titel “So realisiert man mit 5000 Euro eine Konferenz mit Musikfestival” aufgezeichnet – für alle, die also Konferenzen, Barcamps oder/und Festivals planen: Watch! this! clip!

 

Mehr Infos auch auf Mo Sauers Website.

Außerdem hat Mo noch einen Workshop zum Thema “10 Werkzeuge für die digitale Selbstvermarktung” gegeben, dessen Folien hier zur Verfügung stehen.

Annette Schwindt  sprach über den erfolgreichen Aufbau von Online-Präsenzen – die Unterlagen dazu sind ebenfalls bereits online:

Erfolgreiche Online-Positionierung

Die Veranstalter planen übrigens, alle Aufzeichungen, Folien und Fotos der Konferenz zu veröffentlichen. Mehr Infos dazu finden Sie unter fundraisingconference.de.

P.S.: Auch diese Woche gibt es wieder eine Konferenz mit O’Reilly- bzw. – um genau zu sein – Pragmatic-Beteiligung: Johanna Rothman ist auf der OOP in München. Die Autorin hielt heute ein Tutorial zu “Influence and Authority: Using Your Personal Power to Get Things Done”, morgen dann einen Workshop zu “Six Behaviors to Consider When Hiring for an Agile Team”. Ihre Bücher “Manage Your Project Portfolio“, “Manage It!” und “Behind Closed Doors” sind wie alle Pragmatic-Bücher in Deutschland über unseren Shop erhältlich.

 

Noch mal in aller Kürze: Martina Diel hat kürzlich die dritte Edition Ihres erfolgreichen Ratgebers Das IT-Karrierehandbuch bei uns veröffentlicht. Ein guter Anlass, um Ihre Fähigkeiten als Coach in einer (etwas anderen) Blog-Beratungssession unter Beweis zu stellen. Den verwirrten Youngstern Gustav Eek und Norbert Erd wurde bereits geholfen. Im vorerst letzten Teil der Reihe widmen wir uns einem Kollegen in der Lebensmitte: Volker Emil Teran.

Volker-Emil Teran… grüße Sie. Ich kümmere mich um die Datenbanksysteme und Teile der Logistik in einem mittelständischen Unternehmen in Süddeutschland.

Die Bezahlung ist nach wie vor gut, aber so langsam wird der Job einfach langweilig. Der Geschäftsführer ist ein alter Schulfreund von mir, ich kenne die Firma seit vielen Jahren in und auswendig. Trotzdem darf ich nirgendwo mitreden und werde ausschließlich als “Der Techniktyp” wahrgenommen…

Kann man da was machen?

Hallo lieber V. E. Teran!

Klar kann man da was machen – die Frage ist nur: wollen Sie das wirklich? Ihr Job klingt, als wäre er eigentlich ganz komfortabel. Sie können gut mit dem Chef, niemand mischt sich in Ihre Arbeit ein… Da hat man viele Freiheiten, und das Geld stimmt auch noch.

Martina Diel (Foto: J. Müller-Dupage)

Aber so richtig glücklich sind Sie nicht. Machen Sie doch mal ein Interview mit sich selbst und finden Sie Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Wobei genau würden Sie denn gerne mitreden?
  • Wie möchten Sie wahrgenommen werden – und von wem?
  • Was würde passieren, wenn Sie sich so benähmen, als wären Sie schon der, der Sie gerne sein wollen?

Und die wichtigste Frage von allen: Wann gehen Sie endlich mal mit Ihrem alten Kumpel wieder ein Bier trinken und sagen ihm: “Boss, ich brauch mehr Abwechslung!”

Sie wissen doch: Es gilt noch immer “never change a running system”, d.h., solange Sie ganz regulär Ihre Arbeit machen, gehen alle davon aus, dass Sie in genau der Position sind, die Sie wollten und immer noch wollen.

Zu Teil 1: Gustav Eek und die Schlipsträger
Zu Teil 2: Norbert Erd und das Ende der Selbstausbeutung

 

Drei Wochen liegt Weihnachten nun zurück. Höchste Zeit, die Gewinner für unser Weihnachtsgewinnspiel zu verkünden. Die Anforderungen waren hoch: Das Nachbacken von O’Reilly Cover-Tieren klang recht knifflig, das Beispielbackwerk ist zufällig überraschend ansehnlich geworden – und die Zeit vor Weihnachten war wohl ein wenig knapp. Daher erreichten unser Postfach gar nicht so viele Einsendungen wie wir uns gewünscht haben. Die Wahrheit ist vermutlich, dass die liebevoll gebackenen Tiere verspeist wurden, bevor ein Foto entstehen konnte … Aber wir mutmaßen nicht weiter.

Das Gute daran ist, dass wir alle Teilnehmer mit einem Gewinn belohnen können! Die Jury hat sich begeistert auf Eure Einsendungen gestürzt, um den Sieger auszuwählen.

Den Sieg davon getragen hat der beeindruckend kunstvolle Tarsier von Norsin T., der die meisten Stimmen der Jury erhielt.

»Toll ausgearbeitet, man leidet richtig mit dem kleinen Kerl.« (Petra Hildebrandt)

»Wer so detailgetreu backen kann, ist schon mehr Künstler als Handwerker …« (Corina Pahrmann)

(c) Norsin T.

»Den roten Tarsius muss man von seinem rot leuchtenden Elend befreien: Futtern!« (Paul Fritze)

 

 

 

 

 

 

 

Die zweitmeisten Stimmen erhielt der Elefant von Claudia und Marcel B. Für die Herren in der Jury war das köstlich aussehende Rüsseltier auch der Gewinner – wären sie nicht von den Damen überstimmt worden.

Beim ersten Ansehen wollte ich sofort in den Elefanten beissen«, meint Paul Fritze. Wir hätten doch die Original-Plätzchen zum Verkosten anfordern sollen … Das merken wir uns fürs nächste Mal.

(c) Marcel B.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim dritten Platz wurde es noch mal spannend: Das schokoladige Mammut von Sebastian H. oder Schwein und Ente mit ihrer Interpretation von »O du fröhliche« von Susanne B.? Knapp zog die Hommage ans weihnachtliche Liedgut am Mammut vorbei.

»Platz 3 ist schwierig … die »O DU FRÖHLICHE« hat eine gewisse Ironie.« (Corina Pahrmann)

»Das Mammut sieht aus wie aus einem Kinderbuch, an das ich mich leider nicht erinnern kann.« (Paul Fritze)

(c) Susanne B.

 

 

 

 

 

 

 

(c) Sebastian H.

 

 

 

 

 

 

 

Wie Sie lesen, haben wir es uns mit der Entscheidung nicht einfach gemacht. Folgende Gewinne hatten wir ausgelobt, die in den nächsten Tagen an die Gewinner versendet werden:

1. Preis: Eine O’Reilly-Kochschürze in limitierter Auflage, ein Exemplar von »Kochen für Geeks« sowie einen O’Reilly-Buchgutschein in Höhe von 100 Euro

2. Preis: Eine O’Reilly-Kochschürze in limitierter Auflage, ein Exemplar von »Kochen für Geeks« sowie einen O’Reilly-Buchgutschein in Höhe von 50 Euro

3. Preis: Eine O’Reilly-Kochschürze in limitierter Auflage & ein Exemplar von »Kochen für Geeks«

Und als Trostpreis fürs knapp geschlagene Mammut ein Exemplar von »Kochen für Geeks«.

Zur Jury gehörten

Petra Hildebrandt, Autorin, Übersetzerin und Food-Bloggerin. Sie ist eine der Autorinnen des »Kochbuch für Geeks« und übersetzte »Kochen für Geeks«.

Paul Fritze, Blogger von Einfach Lecker Essen und einer der drei Köche des RollinRestaurant.

Corina Pahrmann vom O’Reilly-Marketingteam

Volker Bombien, der Lektor von »Kochen für Geeks« und diverser DIY-Bücher

Wibke Ladwig, die die ehrenvolle Aufgabe hatte, die Mustertiere zu backen.

P.S.: Es gibt im übrigen gerade eine weitere Gelegenheit, mit Kreativität und Glück feine Gewinne abzustauben. Bei unserem Fotowettbewerb gibt es einen Foto-Workshop mit O’Reilly-Autor und Fotograf Christian Schnalzger zu gewinnen. Achtung, Einsendeschluss: 31.01.2012.