oreillyblog Neues aus dem O'Reilly Verlag

Wir unterstützen die Lean Startup Machine

31.07.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Der August ist in Sachen Konferenzen, Workshops etc. traditionell spärlich besetzt, aber eine Perle haben wir gefunden, die besonders die Gründer unter Euch interessieren dürfte: die Lean Startup Machine (LSM), bei der wir in diesem Jahr erstmalig zu den Partnern gehören. In diesem dreitägigen (Intensiv-) Workshop geht es um die wichtigsten ersten Schritte, um eine neue Geschäftsidee zum Leben zu erwecken.

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Bild: Lean Startup Machine

Hintergrund: Die meisten Ideen scheitern daran, dass die entwickelten Angebote letztlich von niemandem gekauft werden – weil vorher niemand ausreichend auf den Kunden und dessen Bedürfnisse schaute, ihn befragte, seine Wünsche analysierte. In einem energiegeladenen Wochenende erlernen LSM-Teilnehmer nun, wie sie mit ihren Kunden testen, welche Produkte und Dienste erfolgreich sein können – und welche nicht. Die dafür nötigen Prozesse und Techniken vermittelt die Lean Startup Machine mit Hilfe erfahrener Mentoren aus vielen verschiedenen Unternehmen und Branchen (AutoScout24, Hotel.de, Agile Unlimited u.a.) – eine tolle Chance, von Erfahrungen anderer Gründer zu profitieren.

Die LSM gibt es bereits seit 2010, weltweit. Inzwischen haben mehr als 25.000 Gründer, Unternehmer und Professionals teilgenommen und dabei erlebt, wie diese Methode den Kunden auf die richtige Art und Weise in den Mittelpunkt stellt – ganz den Lean-Prinzipien entsprechend.

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Bild: Lean Startup Machine

Der Workshop in München läuft vom 7. bis 9. August 2015 und findet in den Räumen von Payback Nahe der Alten Messe statt. (Website)

Mit unserem Partnercode oreilly erhaltet Ihr vergünstigte Tickets (20%) für die Teilnahme am Workshop. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, hier könnt Ihr Euch noch registrieren.

Ach, fast vergessen: Vor Ort gibt’s natürlich auch O’Reilly-Bücher. Auch zu gewinnen 😉

 

 

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Was ist User Story Mapping?

27.07.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Technologie

Einen Monat Blogpause – das war lang! Ein bisschen Sommerurlaub war zugegebenermaßen auch dabei, aber vor allem gab es hinter den Kulissen einiges zu werkeln (dazu in Kürze mehr). Heute zunächst ein bisschen Begriffsklärung: Neu in der beliebten „Was ist …?“-Rubrik ist eine Strategie, die besonders das Herz von Post-it-Liebhabern höher schlagen lassen sollte 😉

 

»Story Mapping sorgt dafür, dass wir uns auf die Benutzer (User) und ihre Erfahrungen (User Experience) konzentrieren. Das Ergebnis ist eine bessere Konversation und schlussendlich ein besseres Produkt.« – Jeff Patton

User Story Mapping ist eine von Jeff Patton entwickelte Methode, die in der agilen Entwicklung angewendet wird. Ziel ist es, im gesamten Team – bei Entwicklern, Designern und beim Auftraggeber – ein deutlich verbessertes gemeinsames Verständnis vom Gesamtprozess und vom zu entwickelnden Produkt zu erzeugen.

Die Idee hinter User Story Mapping: Die Produktentwicklung wird am Arbeitsfluss der Nutzer ausgerichtet. Grafik aus "User Story Mapping", Jeff Patton, O'Reilly 2015

Die Idee hinter User Story Mapping: Die Produktentwicklung wird am Arbeitsfluss der Nutzer ausgerichtet. Grafik aus „User Story Mapping“, Jeff Patton, O’Reilly 2015

 

Gleichzeitig wird die Gefahr reduziert, sich in unwichtigen Details zu verzetteln oder gar ein Gesamtprodukt zu entwickeln, das dem Nutzer nicht hilft. Das Erstellen einer Map ist ganz einfach. Zusammen mit den anderen Beteiligten wird die Geschichte (Story) eines Produkts erzählt und jeder wichtigen Schritt, den ein User absolviert, auf Klebezettel geschrieben. Diese werden von links nach rechts angeordnet.

In einem zweiten Schritt schaut man sich diese Schritte noch einmal komplett an: Die Details jedes einzelnen Schrittes werden besprochen und diese auf weiteren Klebezetteln notiert. Diese werden vertikal unter dem jeweiligen Schritt angebracht. Daraus ergibt sich eine einfache, rasterähnliche Struktur, die die Story von links nach rechts erzählt, und die damit verbundenen Details von oben nach unten auflistet.

userstorymapger.sWeiterlesen könnt Ihr in unserer ganz frischen Übersetzung „User Story Mapping – Die Technik für besseres Nutzerverständnis in der agilen Produktentwicklung“  von Jeff Patton. Ein Probekapitel findet Ihr an dieser Stelle.

 

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Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im Juli

30.06.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Endspurt vor der Sommerpause! Hier in NRW haben die Ferien bereits begonnen, das Wetter stimmt auch endlich, aber: unser kleiner Eventplaner hält für den Juli noch einige Highlights bereit. Also, sieht man von den dann hoffentlich für alle folgenden Ferien- bzw. Urlaubstagen mal ab 😉

Besucht im Juli doch den/die/das …

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Was? Agile Lead Camp
Wann? 02.-03.07.2015
Wo? Berlin
Website
Hashtag: #AgileLeadCamp15


Was? Corporate Startup Summit
Wann? 06.-07.07.2015
Wo? Frankfurt/Main
Website
Hashtag:


Was? EuroPLoP (20. Jubiläum!)
Wann? 08.-12.07.2015
Wo? Kloster Irsee / Bayern
Website
Hashtag: #EuroPLoP15


Was? betapitch
Wann? 15.07.2015
Wo? Hamburg
Website
Hashtag:

Wie immer werden bei den genannten Veranstaltungen aktuelle O’Reilly-Bücher verlost und/oder Gimmicks verteilt. Bitte beachten: Einige Camps, Konferenzen, Workshops etc. sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kalenders (oder kurz danach) evtl. schon komplett ausgebucht.

Wir wünschen Euch schöne Veranstaltungen und dann eine erholsame Sommerpause!

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Richard Stallman kommt nach Frankfurt

24.06.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Technologie, Veranstaltungen

„… Stallman is a fundamentalist, a Hutterite of hackerism.“ – Steven Levy in Hackers

Dreißig Jahre war es in diesem März her, seit Richard Stallman sein „GNU Manifesto“ veröffentlichte. Stallman erklärte darin, dass er an einem Unix-basierten Betriebssystem arbeitet, dessen Code absolut frei ist. Konkret: “Als Ergebnis wird jeder Benutzer, der Änderungen im System machen muss, die Freiheit haben, diese selbst vorzunehmen. Die Benutzer werden nicht länger von der Gnade einzelner Programmierer oder Unternehmen abhängig sein, welche den Quelltext besitzen und daher als einzige Änderungen vornehmen können.“

Das Manifest war der Startpunkt von GNU – Akronym für „GNU’s not Unix“ – und gleichzeitig der Aufruf, das Projekt durch tatkräftige Hilfe und Spenden zu unterstützen. Einige Monate später gründete Stallman die Free Software Foundation. Der Rest ist Geschichte: Stetige Arbeit an GNU und weiteren Projekten wie dem emacs-Editor sowie der GNU GPL-Lizenzmodelle. Auszeichnungen. Kampagnen für freie Software, Unterstützung für freie Softwareprojekte.

Und: Seine zutiefst freiheitliche Haltung vertritt Stallman auch heute noch, und das mit beeindruckender Konsequenz. Er will das freie Netz, ohne Ein- und Beschränkungen. Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Facebook, die bei ihren Produkten auf geschlossene Systeme und Zugangsbeschränkungen setzen, boykottiert Stallman. Smartphone, Skype, Twitter: Besitzt er nicht. Denn Stallman unterscheidet, immer und immer wieder: „Entweder kontrolliert der User die Software oder die Software den User.“

In einem aktuellen Interview, das Stallman dem Futuremag (Arte) gab, spricht er insbesondere den Schutz der Privatsphäre bzw. die Gefahr Realität des Ausspionierens über propretiäre Software an:

Der Frankfurter Entwicklerin und Free-Software-Aktivistin Laura Liparulo und dem Frankfurt Free Software and Culture Institute* ist es nun gelungen, Stallman zu zwei Vortragsveranstaltungen an den Main zu holen: Am 8. Juli wird er im Gallus Theater über Freie Software sowie am 9. Juli an der Uni Frankfurt über Urheberrechte sprechen. Eine Veranstaltung, die man sich -sollte man irgendwie in der Nähe sein – nicht entgehen lassen sollte. Hier findet Ihr mehr Informationen.  


*Ermöglicht werden die Auftritte außerdem durch logistische und finanzielle Unterstützung vom Gallus Theater, von der Gesellschaft für Informatik und vom Institut für Informatik der Uni Frankfurt. Finanziell gefördert haben das Projekt darüberhinaus die FUxCon, structr und Laura Liparulo.

9781449324643.sP.S.: Bei O’Reilly ist erschienen: „Free as in Freedom: Richard Stallman’s Crusade for Free Software„, von Sam Williams.

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Rund um die Raute: neue Kölner Anwenderkonferenz „hashtag.business“

15.06.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Wie überaus fruchtbar, aber eben auch herausfordernd erfolgreiches Hashtag-Marketing ist, haben wir – der ehemalige O’Reilly-Kollege Alex Plaum und ich – zuletzt wieder beim Barcamp Bonn gezeigt. Klar: Es ist naheliegend, sich an erfolgreiche Hashtags anzuhängen, um eigene Produkte zu bewerben. Verlockend, selbst Hashtags und begleitende Marketingkampagnen zu entwerfen. Aber nicht selten gehen diese Kampagnen vor die Wand, verpuffen oder werden schlichtweg falsch verstanden. Und ebenfalls nicht selten wird’s richtig unterhaltsam – für andere, nicht für das werbende Unternehmen.

Wie also geht man vor, wenn man innerhalb Twitters und Instagrams bemerkt werden, bestenfalls sogar in die Trending Topics kommen möchte? Diesem Thema nimmt sich eine Kölner Konferenz an, die unser Autor Felix Beilharz aus der Taufe gehoben hat. Bei hashtag.business geht es einen Tag lang ganz konkret um Marketing bei Twitter und Instagram – und zwar nur da, und deshalb auch sehr zielgerichtet.

hashtagbusiness

Referenten aus unterschiedlichsten Unternehmen geben ihre Erfahrungen, Best Practices, Tipps und Tools an die Teilnehmer weiter. Darunter sind etwa …

  • Christoph Assmann, Social Media Manager von Sixt (die sich gerade beim Bahnstreik wieder mit schönen Bildern durch die Sozialen Netzen spülen ließen)
  • Jan Stranghöner, der über Storytelling bei Instagram und ganz besonders seine Erfahrungen in den Kanälen des Medienhauses DuMont Schauberg berichtet
  • der Anwalt Niklas Putte mit Hinweisen zu sämtlichen Rechtsfragen beim Marketing mit Twitter und Instagram
  • sowie auch Nicolas Lecloux, Marketingchef bei truefruits, denen viel positive Resonanz, zuletzt aber auch ein ordentlicher Shitstorm um die Nase blies.

Für den Keynote-Vortrag hat Felix Beilharz übrigens gleich Twitter direkt gewinnen können: Sascha Welters, Head of Brand Strategy, wird über Twitter im Unternehmenseinsatz sprechen.

Die Hashtag.business findet am 24. Juni in Köln statt. Tickets und mehr Infos gibt’s an dieser Stelle

 

 

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