oreillyblog Neues aus dem O'Reilly Verlag

Wir sind Lichtdesigner

25.08.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Technologie

Wir kommen heute mit Elektronik – auf Papier und Platine. Und einer Verlosung. 

Als vor einigen Jahren erste LED-Streifen großflächig in den Handel kamen, begannen (nicht nur) wir zu basteln. Die indirekte Beleuchtung fürs heimische Wohnzimmer, bunte Lichter in Kinderzimmer oder Partykeller, kleine Leuchtstreifen im Kleiderschrank, Blinki-Blinki am Karnevalskostüm oder auch der Adventskranz – mal stimmungsvoll, mal kitschig, mal sehr „basic“, aber immer individuell. (Origineller geht’s auch, wie uns beispielsweise Thomas Gnahm hier berichtete.)

Ganz klar: Licht fasziniert. Farbiges Licht noch mehr. Und wenn wir dank Arduino oder Raspberry Pi zu Lichtdesignern werden können, ohne vorher viel theoretisches Elektronikwissen anhäufen zu müssen, ist das der Beginn großen Tüftel- und Bastel-Enthusiasmus‘. Einige Ideen – für Einsteiger genauso wie Fortgeschrittene – haben die AutorInnen René Bohne, Christoph Emonds, Roksaneh Krooß, Mario Lukas, Lina Wassong und Alex Wenger sowie Lektor Volker Bombien in „Licht und Spaß“ gesammelt. Und nicht nur der Inhalt, sondern auch die Entstehung des Buchs ist eine besondere Geschichte. Ich lasse an dieser Stelle die Beteiligten selbst sprechen:

pdf_lichtundspassger.sMan nehme …
… sechs erfahrene Makerinnen und Maker und bittet sie, sich jeweils drei originelle Elekronik-Bastelprojekte zu überlegen, die man an einem Wochenende bauen kann, sei es allein, sei es gemeinsam. Dann lädt man diese Makerinnen und Maker zu einem gemeinsamen Wochenende nach Leinefelde ein* und trägt 18 faszinierende Elektronikprojekte rund um das Thema Licht zusammen. Anschließend gibt man den Lichtkünstlerinnen und -künstlern knappe sechs Wochen Zeit, ihre Projekte zu beschreiben und zu fotografieren und sich gegenseitig zu zeigen. 

Heraus gekommen ist dabei ein wunderschönes Bastelbuch zum Thema Licht und Elektronik, das für jeden etwas bereit hält: für den jungen Bastler, der gemeinsam mit seinem Vater eine originelle Papierfigur faltet und sie mit leuchtenden LEDs bestückt (die sich auch auf jedem Geek-Schreibtisch gut macht) genauso wie für die Textilgestalterin, die mithilfe eines Arduino-LED-Streifen in allen erdenklichen Farben und Muster auf Textilien zum Leuchten bringen kann. Oder die Laserharfe für die nächste Party, um Musik damit zumachen, oder das selbstgebaute Infrarot-Thermometer für den Hobby-Bierbrauer oder oder oder.

(leicht gekürzt, aus dem Vorwort des Buchs übernommen)

Das Buch feierte auf der Maker Faire Hannover Premiere und ist seitdem im üblichen On- und Offline-Buchhandel zu kaufen (Print 24,90 €, E-Book 20 €). Ein Probekapitel (PDF) findet Ihr hier, eine Übersicht der Projekte hier. Und damit Ihr gleich loslegen könnt, verlosen wir diese netten Dinge:

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Um an der Verlosung teilzunehmen, genügt ein kurzer Kommentar hier im Blog. Schreibt gerne auch, welchen Preis Ihr bevorzugt, welches Projekt Ihr angehen möchtet, vielleicht auch mit wem. Und darüber, welche Erfahrungen Ihr bislang in Sachen Lichtdesign und/oder Elektronik gemacht habt.

Teilnahmeschluss ist heute in zwei Wochen, Dienstag, der 8. September 2015 um 24 Uhr. Die Gewinner werden ausgelost – der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

* Ein besonderer Dank gilt Karina und Stephan Watterott sowie der Make Light-Initiative des BMBF.

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Aus NoSQL matters wird: distributed matters

14.08.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Technologie, Veranstaltungen

So long, NoSQL matters – welcome, distributed matters: Die zehnte Ausgabe der Konferenz kommt mit einem Namenswechsel und vielen Neuerungen. Was bleibt, ist das Zusammentreffen hochkarätiger NoSQL- und Big Data-Professionals. Wir haben mit Organisator Frank Celler gesprochen.

oreillyblog: Neuer Name, neue Location: zu ihrer 10. Ausgabe erfindet sich die NoSQL matters – pardon, distributed matters – komplett neu. Wie kam es dazu?

Frank Celler: Unser Ziel war es zum einen das Thema NoSQL in der Szene bekannt zu machen und voranzutreiben und zum anderen

Dr. Frank Celler, Organisator der Distributed Matters

Dr. Frank Celler, Organisator der Distributed Matters

Entwickler zusammenzubringen  um Wissen zu teilen, zu inspirieren und neue Kontakte aufzubauen. Mit der Neuausrichtung möchten wir uns für innovative und aktuelle Entwicklungen öffnen, die neben NoSQL und Big Data auf großes Interesse in der Szene stoßen. Somit wird die distributed matters für ein größeres Publikum von Interesse sein.

oreillyblog: Was heißt das für die Ausrichtung der Konferenz? Wer sollte zur distributed matters kommen?

Frank Celler: Die distributed matters wird nun neben den bewährten Schwerpunkten NoSQL und Big Data auch Themen wie Distributed Systems, Microservices, Cloud Management, Database Solutions und DevOps abdecken. Wir richten uns an alle, die sich für die oben genannten Themen interessieren und sich in ungezwungener Atmosphäre mit Gleichgesinnten, Experten und Referenten über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich austauschen möchten.

Am 18. September bieten wir einen Trainingstag mit vierstündigen Trainings an. Unter anderem wird Salvatore Sanfilippo, der Erfinder von Redis, ein Training zum Thema „Disque: theory and practice of a distributed message queue“ halten.

Die Konferenz selbst findet dann am 19. September in den Räumen der Kulturbrauerei statt. Kyle Kingsbury – bekannt für sein Call me maybe Projekt – wird die Konferenz als Keynote-Sprecher eröffnen. Danach werden zwei Tracks parallel laufen, das heißt, die Teilnehmer werden wohl die Qual der Wahl haben. In den Pausen versorgen wir alle Teilnehmer mit leckerem Barista-Kaffee und köstlichem Catering, und am Abend schließen wir dann mit einem Gettogether im Palais der Kulturbrauerei ab.

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Die Fakten zur distributed matters

Termin:  18. – 19. September 2015
Ort: Berlin, Beuth Hochschule für Technik und Kulturbrauerei
Tickets: 69 – 399 Euro, Rabatte für Studenten möglich. Der Code Oreilly_2015 ermöglicht einen 20% Rabatt auf das reguläre Konferenzticket und das reguläre Kombi-Ticket (Training & Konferenz). Der Code ist beim Ticketverkauf unter http://bit.ly/BERtickets einzulösen.
Mehr Infos unter: https://2015.distributed-matters.org/ oder auf Twitter https://twitter.com/dmconf

 

oreillyblog: Mehr als 15 nationale und internationale Sprecher aus der ganzen Welt sind Eurer Einladung zur distributed matters gefolgt. Welche Vorträge werden Sie persönlich auf keinen Fall verpassen?

Frank Celler: Für jedes Event haben wir ein unabhängiges Programmkomitee, welches die eingereichten Vorträge auswählt und dabei besonders auf einen ausgewogenen Mix zwischen bekannten Sprechern und neuen, aufstrebenden Talenten achtet. Unser Ziel ist es, auch kleineren Unternehmen und Start-ups mit innovativen Tools und Produkten eine Plattform zu bieten.

Ich persönlich freue mich natürlich besonders auf Kyle Kingsbury, aber auch ich kann mich bei all den tollen Sprechern noch nicht entscheiden.

Charity Majors von Pars/Facebook ist sicherlich auf meiner Liste, Salvatore Sanfilippo auch. Aber wir haben viele weitere tolle Sprecher wie Michael Hausenblas (Mesosphere Inc.), Stefan Siprell (codecentric AG), Michael Hackstein (ArangoDB),  Joe Nash (Braintree/PayPal), Mark Nadal (GUN), Matti Palosuo (EA tracktwenty),  Phil Calcado (SoundCloud), Uwe Friedrichsen (codecentric AG) und mehr und ich bin sicher, das alle Vorträge sehenswert sind.

Außer in Berlin gab es die Konferenz bereits in Köln, Dublin, Paris und Barcelona

Außer in Berlin gab es die Konferenz bereits in Köln, Dublin, Paris und Barcelona

Jetzt haben wir viel über Eure Pläne gehört – wer steht denn eigentlich hinter der Orga der Konferenz?

Frank Celler: Hinter der Organisation steht die Firma Dr. Celler Cologne Lectures. Unser Kernteam besteht aus mir und zwei weiteren Personen, die sich um alle Belange rund um die Konferenz kümmern. Zusätzlich unterstützt uns das Programmkomitee, das aus drei bis vier nationalen und internationalen Experten besteht.

Katja Keil (links) und Jana Volkova vom Orgateam

Katja Keil (links) und Jana Volkova vom Orgateam

Big Data ist das Schlagwort der vergangenen Jahre. Wie haben Sie persönlich die Entwicklung erlebt? Haben deutsche Unternehmen die Chancen (und Risiken) hinter besserer Auswertung von Daten inzwischen verinnerlicht und umgesetzt?

Frank Celler: Als Hersteller von Datenbanken waren wir natürlich unmittelbar dem Boom von „Big Data“ ausgesetzt und haben aus erster Hand die verstärkte Nachfrage nach Daten-Speicherung und -Auswertung erlebt. Vermutlich ausgelöst durch die Tatsache, dass Speicherplatz auf Platte und im Hauptspeicher in den letzten Jahren massiv preiswerter geworden ist, gehen immer mehr Anwender dazu über, Daten, die bei ihnen anfallen, einfach prophylaktisch zu speichern und „dann später“ auszuwerten.

Dadurch sind die Mengen von gehaltenen Daten buchstäblich explodiert. Gleichzeitig hat eine Verlagerung von der Benutzung eigener Computer und Hardware hin zu Cloud-Services stattgefunden. Dies erlaubt es, viel schneller große Cluster von Datenbanken zu installieren und in und außer Betrieb zu nehmen.

Bei uns als Datenbankanbieter führt das dazu, dass wir unsere Technik- und Software-Architektur auf diese Situation ausrichten müssen. Das bedeutet, wir müssen verteilte Systeme bauen, die ausfallsicher, bequem und effizient skalierbar sind. Das hat uns in den letzten Jahren vor neue und interessante Herausforderungen gestellt, und das wird auch in den kommenden Jahren so bleiben. Wer diese Entwicklung verschläft, geht das Risiko ein, technisch irrelevant zu werden.

In vielen deutschen Unternehmen ist diese Botschaft inzwischen angekommen. Die Speicherung und Auswertung großer Datenmengen auf verteilten, ausfallsicheren Systemen ist hier auch ein sehr aktuelles Thema. Wir beobachten aber auch bei unseren Aktivitäten im Silicon Valley, dass der Begriff „Big Data“ dort immer noch eine um einen Faktor 10 bis 100 größere Bedeutung hat. Wenn in Deutschland ein Unternehmen sagt, sie brauchen „viele Server“, dann meinen sie immer noch „20 bis 100″, in Kalifornien bedeutet das dann „2000 bis 10000″.

Zum Schluss interessiert uns noch Ihre Prognose: Welches sind die wichtigsten Themen im Bereich Big Data in den nächsten Jahren?

Frank Celler: Wie oben schon erwähnt, bin ich fest davon überzeugt, dass „verteilte Systeme“, „Ausfallsicherheit“ und „horizontale Skalierbarkeit“ schon jetzt extrem wichtig sind und dies auch auf absehbare Zeit bleiben.

Zusätzlich glaube ich, dass der Ansatz der Microservices in der Softwarearchitektur für solche Systeme immer wichtiger werden wird und dass gleichzeitig die verwendeten Datenmodelle vielfältiger sein werden und mehr Datenbankanbieter in ihren Produkten multiple Datenmodelle unterstützen werden.

Herr Celler, ich danke für das Gespräch und wünsche eine gelungene Veranstaltung!

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Was ist Scratch?

07.08.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Bücher, Merkwürdige Begriffe, Technologie

Sommerferien in ganz Deutschland, und schon alle Lego- und Playmobil-Stories aufgebaut und durchgespielt, Gesellschaftsspiele, Zoo und Freibad absolviert, alle Bücher gelesen und Level durchgespielt?* Dann haben wir eine Empfehlung für Euren Nachwuchs: Scratch.

Die am MIT ansässige „Lifelong Kindergarten Group“ launchte im Jahr 2007 die Programmiersprache Scratch, um insbesondere Kindern und Jugendlichen den Einstieg in die Programmierung zu erleichtern. Zur Sprache gehören eine (per Webbrowser abrufbare) Entwicklungsumgebung und eine kosten- und werbefreie Online-Plattform, über die sich die Kinder austauschen und motivieren können.

Der Code wird bausteinweise zusammengefügt, und weil nichts getippt werden muss, bleiben Syntaxfehler aus. Foto: aus "Faszinierende Elektronik-Projekte mit Scratch, Arduino und Raspberry Pi, 2015

Der Code wird bausteinweise zusammengefügt, und weil nichts getippt werden muss, bleiben Syntaxfehler aus. Foto: aus „Faszinierende Elektronik-Projekte mit Scratch, Arduino und Raspberry Pi, 2015

Unter dem Motto „imagine, program, share“ entwickeln die Kinder ganz intuitiv eigene Spiele und Multimedia-Anwendungen. Der Name Scratch geht dabei auf das „Scratchen“ eines Djs zurück, der verschiedene Versatzstücke immer wieder verwendet. Dementsprechend können mit Scratch auf feste Bausteine wie Grafiken, Töne und Objekte zurückgegriffen werden – und mehr noch: Diese können immer neu zusammengesetzt werden. Diese Technik führt gerade Anfänger schnell zu Erfolgserlebnissen. Zudem läuft Scratch grafikbasiert, das heißt, es muss kein Code getippt werden. Alle Elemente können per Mausklick (oder Fingertipp am Tablet) zusammengefügt werden.

Scratch wird weltweit an Schulen eingesetzt, dazu ist es in 40 Sprachen verfügbar. Ausgerichtet ist Scratch vorrangig auf die Altersgruppe der 8- bis 16jährigen. Warum es so spannend wie nützlich ist, erklärt die Lifelong Kindergarten Group mit einer Analogie zum Kindergarten: Dort würden beim gemeinsamen Spiel Kreativität und die Fähigkeit zum Zusammenarbeiten gefördert. Das geht mit Lego, aber eben auch virtuell mit Scratch.

Mehr zur Arbeit der LKG gibt es hier:

Lifelong Kindergarten Group from Mitchel Resnick on Vimeo.

Eine Buchempfehlung habe ich auch. Und ich darf schon mal spoilern: Demnächst gibt es hier etwas zu gewinnen – Bücher _und_ Elektronik rund um Scratch, Arduino, Licht und und und :)

 

*Ihr dürft natürlich auch sofort anfangen 😉

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Wir unterstützen die Lean Startup Machine

31.07.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Der August ist in Sachen Konferenzen, Workshops etc. traditionell spärlich besetzt, aber eine Perle haben wir gefunden, die besonders die Gründer unter Euch interessieren dürfte: die Lean Startup Machine (LSM), bei der wir in diesem Jahr erstmalig zu den Partnern gehören. In diesem dreitägigen (Intensiv-) Workshop geht es um die wichtigsten ersten Schritte, um eine neue Geschäftsidee zum Leben zu erwecken.

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Bild: Lean Startup Machine

Hintergrund: Die meisten Ideen scheitern daran, dass die entwickelten Angebote letztlich von niemandem gekauft werden – weil vorher niemand ausreichend auf den Kunden und dessen Bedürfnisse schaute, ihn befragte, seine Wünsche analysierte. In einem energiegeladenen Wochenende erlernen LSM-Teilnehmer nun, wie sie mit ihren Kunden testen, welche Produkte und Dienste erfolgreich sein können – und welche nicht. Die dafür nötigen Prozesse und Techniken vermittelt die Lean Startup Machine mit Hilfe erfahrener Mentoren aus vielen verschiedenen Unternehmen und Branchen (AutoScout24, Hotel.de, Agile Unlimited u.a.) – eine tolle Chance, von Erfahrungen anderer Gründer zu profitieren.

Die LSM gibt es bereits seit 2010, weltweit. Inzwischen haben mehr als 25.000 Gründer, Unternehmer und Professionals teilgenommen und dabei erlebt, wie diese Methode den Kunden auf die richtige Art und Weise in den Mittelpunkt stellt – ganz den Lean-Prinzipien entsprechend.

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Bild: Lean Startup Machine

Der Workshop in München läuft vom 7. bis 9. August 2015 und findet in den Räumen von Payback Nahe der Alten Messe statt. (Website)

Mit unserem Partnercode oreilly erhaltet Ihr vergünstigte Tickets (20%) für die Teilnahme am Workshop. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, hier könnt Ihr Euch noch registrieren.

Ach, fast vergessen: Vor Ort gibt’s natürlich auch O’Reilly-Bücher. Auch zu gewinnen 😉

 

 

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Was ist User Story Mapping?

27.07.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Technologie

Einen Monat Blogpause – das war lang! Ein bisschen Sommerurlaub war zugegebenermaßen auch dabei, aber vor allem gab es hinter den Kulissen einiges zu werkeln (dazu in Kürze mehr). Heute zunächst ein bisschen Begriffsklärung: Neu in der beliebten „Was ist …?“-Rubrik ist eine Strategie, die besonders das Herz von Post-it-Liebhabern höher schlagen lassen sollte 😉

 

»Story Mapping sorgt dafür, dass wir uns auf die Benutzer (User) und ihre Erfahrungen (User Experience) konzentrieren. Das Ergebnis ist eine bessere Konversation und schlussendlich ein besseres Produkt.« – Jeff Patton

User Story Mapping ist eine von Jeff Patton entwickelte Methode, die in der agilen Entwicklung angewendet wird. Ziel ist es, im gesamten Team – bei Entwicklern, Designern und beim Auftraggeber – ein deutlich verbessertes gemeinsames Verständnis vom Gesamtprozess und vom zu entwickelnden Produkt zu erzeugen.

Die Idee hinter User Story Mapping: Die Produktentwicklung wird am Arbeitsfluss der Nutzer ausgerichtet. Grafik aus "User Story Mapping", Jeff Patton, O'Reilly 2015

Die Idee hinter User Story Mapping: Die Produktentwicklung wird am Arbeitsfluss der Nutzer ausgerichtet. Grafik aus „User Story Mapping“, Jeff Patton, O’Reilly 2015

 

Gleichzeitig wird die Gefahr reduziert, sich in unwichtigen Details zu verzetteln oder gar ein Gesamtprodukt zu entwickeln, das dem Nutzer nicht hilft. Das Erstellen einer Map ist ganz einfach. Zusammen mit den anderen Beteiligten wird die Geschichte (Story) eines Produkts erzählt und jeder wichtigen Schritt, den ein User absolviert, auf Klebezettel geschrieben. Diese werden von links nach rechts angeordnet.

In einem zweiten Schritt schaut man sich diese Schritte noch einmal komplett an: Die Details jedes einzelnen Schrittes werden besprochen und diese auf weiteren Klebezetteln notiert. Diese werden vertikal unter dem jeweiligen Schritt angebracht. Daraus ergibt sich eine einfache, rasterähnliche Struktur, die die Story von links nach rechts erzählt, und die damit verbundenen Details von oben nach unten auflistet.

userstorymapger.sWeiterlesen könnt Ihr in unserer ganz frischen Übersetzung „User Story Mapping – Die Technik für besseres Nutzerverständnis in der agilen Produktentwicklung“  von Jeff Patton. Ein Probekapitel findet Ihr an dieser Stelle.

 

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