oreillyblog Neues aus dem O'Reilly Verlag

Die O’Reilly-Veranstaltungstipps im Juni

27.05.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Auch der Juni lässt sich nicht lumpen: Sieben spannende Konferenzen verteilt über die gesamte Republik (mit kleinem Schwerpunkt in Berlin) findet Ihr in unseren Tipps.

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Was? berlin buzzwords
Wann? 31.05.-03.06.2015
Wo? Berlin
Website
Hastag: #bbuzz



Was? droidcon
Wann? 03.-05.06.2015
Wo? Berlin
Website
Hashtag:



Was? Überall App Congress
Wann? 10.-11.06.2015
Wo? Wien
Website
Hashtag: #uberallAT



Was? Media Camp
Wann? 12.06.2015
Wo? Furtwangen
Website
Hashtag:



Was? Yehaa – Der Gründerkongress
Wann? 20.06.2015
Wo? Stuttgart
Website
Hashtag:



Was? TYPO3camp Berlin
Wann? 19.-21.06.2015
Wo? Berlin
Website
Hashtag: #t3cb



Was? Aichwald Konferenz
Wann? 23.-24.06.2015
Wo? Aichwald
Website
Hashtag:



Nachtrag (natürlich nicht zu vergessen):

Was? Linuxtag Tübingen
Wann? 13.06.2015
Wo? Tübingen
Website
Hashtag:



Wie immer werden bei den genannten Veranstaltungen aktuelle O’Reilly-Bücher verlost und/oder Gimmicks verteilt. Bitte beachten: Einige Camps, Konferenzen, Workshops etc. sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Kalenders (oder kurz danach) evtl. schon komplett ausgebucht.

Wie man ein richtig gutes Buch schreibt – 7 Tipps für angehende Fachbuchautoren

22.05.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Aus dem Verlag, Bücher, E-Publishing

Ihr seid Experten für ein Thema, das viele Menschen interessiert, und möchtet gerne Buchautor werden? Ihr habt das Buchthema genau definiert und sichergestellt, dass es noch keine Flut an Büchern dazu gibt? Klingt gut. Dann geht es jetzt darum, aus den rohen Informationen ein überzeugendes Buch zu formen. Folgende Tipps helfen euch dabei – ganz egal, ob ihr bei einem etablierten Verlag veröffentlicht oder über einen Dienstleister wie “Books on Demand”, ob euer Werk als gedrucktes oder ausschließlich als E-Book erscheinen soll, ob gegen Bezahlung oder kostenlos. Es ist euer Name, der hinterher auf dem Cover steht, also macht ihm alle Ehre.

 

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1. Versetzt euch in den Leser
Stellt euch die zukünftigen Leser möglichst genau vor: Wer braucht Informationen zum Thema, über das ihr schreiben wollt? Wer würde sich dazu ein Buch kaufen? Wie würde er es nutzen – zum Beispiel, um etwas Neues Schritt für Schritt zu lernen, oder vielleicht eher als Nachschlagewerk? Welche Probleme treiben den Leser besonders um, wie kann das Buch ihm dabei helfen? Welches Wissen kann man bereits voraussetzen?

Nehmt während des gesamten Projekts immer wieder die Perspektive des Lesers ein, das hilft euch, die richtigen Entscheidungen zu treffen!

2. Investiert in eine gute Gliederung
Denkt gründlich über den Aufbau eures Buchs nach. Das ist anstrengend und braucht Zeit, aber es zahlt sich aus! Denn je besser die Gliederung, desto leichter wird euch das Schreiben fallen. Wie wollt ihr den Leser durch den Stoff führen? Was erleichtert ihm das Lernen und die Orientierung im Buch? Eine Möglichkeit ist, den gesamten Lernprozess (etwa die Erstellung einer Website) anhand eines durchgehenden Beispiels aufzuzeigen. Ein anderer Ansatz wäre, das Buch nach Unterthemen zu gliedern, damit jeder Leser direkt das Kapitel ansteuern kann, das ihn gerade interessiert. Welcher Aufbau am besten funktioniert, hängt natürlich sehr vom Thema ab.

 

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Hier stehen die Kapitel für einzelne Fachbereiche der PR: Auszug aus der Gliederung von PR im Social Web, 3. Aufl. von Marie-Christine Schindler und Tapio Liller. (Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken.)

 

3. Startet steil
Der Einstieg ins Buch muss interessant sein und motivieren. Kommt sofort zur Sache, überrascht den Leser, legt einen Köder. Schlechte Ideen: 1. eine langatmige Historie (etwa: die Geschichte von TYPO3), 2. ausführliche Begriffsdefinitionen, wie sie in eurer Diplomarbeit gefragt waren. Gute Ideen: 1. eine Erfolgsgeschichte erzählen, um zu zeigen, wo es hingeht, 2. Fragen thematisieren, die den Leser vermutlich am meisten umtreiben, und erste Antworten geben.

4. Formuliert klar und einfach
Gerade in einem Fachbuch sollte die Sprache unkompliziert und schnörkellos sein: Formuliert aktiv und konkret, verwendet wenig Substantivierungen. Schreibt nicht: “dadurch ist eine zeitnahe Auffindbarkeit von Inhalten gewährleistet”,
sondern: “Inhalte können so schnell gefunden werden”. Dann müssen sich die Leser nicht ihr Gehirn verrenken, um euch zu folgen. Sie werden euch dafür sehr dankbar sein.

5. Bietet Vielfalt
In endlosen Fließtextwüsten wird man schnell müde. Denkt euch deshalb zahlreiche Layout-Elemente aus, die eure Inhalte anschaulicher machen: Tipps, Checklisten, Aufzählungen, Kästen mit Hintergrundinfos, Infografiken, Screenshots und Fotos, Vorlagen (wie Musteranschreiben, Musterverträge o.ä.).

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Eine Fachbuchseite muss nicht eintönig sein. Hier eine Doppelseite aus Social Media Marketing & Recht (2. Aufl.) von Thomas Schwenke.

 

6. Lasst gegenlesen
Bezieht möglichst frühzeitig andere mit ein. Ihr habt sicher Freunde oder Kollegen, die sich mit eurem Thema ebenfalls gut auskennen. Sie eignen sich hervorragend als “Fachgutachter”, die inhaltliche Hinweise geben. Denn einem Außenstehenden fällt immer noch etwas ein, an das ihr nicht gedacht habt.

Legt auch auf die sprachliche Qualität großen Wert und lasst den Text zum Schluss auf unschöne Formulierungen, Tipp-, Rechtschreib- und Formatierungsfehler prüfen. Falls ihr keinen Verlag habt und niemanden kennt, der/die gut darin ist, solltet ihr ein professionelles Lektorat/Korrektorat in Erwägung ziehen. Das kostet zwar Geld, wird aber den allgemeinen Eindruck, den euer Buch macht, stark verbessern.

7. Sprecht über euer Projekt
Geht raus und schafft Aufmerksamkeit für euer Buch. Damit müsst ihr nicht warten, bis es fertig ist. Sehr zu empfehlen ist z.B., einzelne Kapitel oder Teile daraus vorab in einem Blog zu veröffentlichen. So findet ihr schon im Vorfeld erste Leser, vielleicht sogar brennende Anhänger. Von ihnen erhaltet ihr zudem Feedback, das ihr im weiteren Verlauf berücksichtigen könnt. Teilt eure Texte über soziale Netzwerke, berichtet darüber, wie es euch beim Schreiben ergeht, tauscht euch mit anderen Autoren aus. Sie alle werden sich mit euch freuen, wenn ihr euer Werk endlich in den Händen haltet (oder in elektronischer Form finalisiert).

Susanne Gerbert, Lektorin bei O’Reilly, hat schon viele Autoren beim Schreiben begleitet und auch selbst viel dabei gelernt.

Ticketverlosung Corporate Startup Summit

13.05.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Spannende Referenten, interessante Workshops und Speed Dating Sessions rund um das Thema Corporate Entrepreneurship – all das bietet der Corporate Startup Summit.

Das Networking Event findet dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt. Los geht es für die Corporates von Morgen am 7. Juli 2015 im Deutsche Bahn Silberturm in Fankfurt a.M. Auf etwa 250 Teilnehmer warten Vertreter von Dax-Konzernen und etablierter Unternehmen, Startup Experten und Akademiker. Neben allerlei Vorträgen und Diskussionen warten vor allem interessante Workshops und Speed Dating Sessions fürs Networking auf Euch.

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Am Vorabend des Summit werden die besten Corporate Entrepreneure bei einem Gala Dinner mit dem Corporate Startup Award prämiert. Neben einer erstklassigen Jury mit u.a. Frank Thelen (Die Höhle der Löwen) erwartet die Gewinner ein super Handelsblatt Medienpaket. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Mai.

Und auch wir haben spannende Preise: Zusammen mit dem Corporate Startup Summit verlosen wir eine Freikarte für das Event! Einfach hier einen Kommentar hinterlassen oder eine Nachricht an verlosung@oreilly.de schreiben. Teilnahmeschluss ist am Dienstag, 19.05.2015, um 12 Uhr. Der Gewinner wird noch am Dienstag ausgelost und benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und wer auf Nummer sicher gehen wil: Ein Ticket könnte Ihr gleich hier erwerben.

Auf einen Blick:
Wann: 07. Juli 2015
Wo: Deutsche Bahn Silberturm, Jürgen-Ponto-Platz 1, 60329 Frankfurt am Main
Was: Corporate Entrepreneure, Dax-Unternehmen, Startups, Innovation

Schwarm-Betriebsamkeit: ein paar ganz persönliche Eindrücke von der re:publica 2015

08.05.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Veranstaltungen

Viele tolle Menschen

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Betriebsamkeit unter blauem Himmel

Wie immer war die re:publica ein buntes, sonniges, quirliges, leicht hektisches, alle Sinne ansprechendes Vergnügen. Wie immer waren die Begegnungen mit alten und neuen Bekannten mindestens so wichtig wie die vielen interessanten Sessions, von denen ich natürlich jede Menge verpasst habe. In diesem Jahr war es mir sogar ganz besonders wichtig, Autoren, Freunde und Kollegen (wieder) zu treffen. Für mich als O’Reilly-Lektorin war es ja eine Art Abschiedsveranstaltung, da ich in diesen Tagen meine letzten Buchprojekte bei O’Reilly betreue. Vielen Menschen bin ich deshalb mit einem lachenden und einem weinenden Auge begegnet. Anderen leider gar nicht, weil ich sie im Gewühl verpasst habe – wie das eben so ist. Aber es war schön.

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O’Reilly & Friends: Hans Dorsch, Heike Stiegler, Larissa Vassilian, Marie-Christine Schindler, Cathrin Tusche, Alexander Plaum, Susanne Gerbert

Viele tolle Inhalte

Und dann waren da die re:publica-typisch wild gemixten Inhalte. Folgende Themen habe ich dieses Jahr in Gesprächen und auf Bühnen besonders häufig aufgeschnappt: 1. Privatheit im Netz und ob/wie sie zu schützen ist. 2. Die Verantwortung jedes einzelnen dafür, was im Netz geteilt wird und wie dort Diskurse geführt werden. Mit anderen Worten: Wie kriegen wir da ein bisschen Niveau rein? 3. Astronauten scheinen die neuen Popstars zu sein. Ich selbst habe Astro_Alex (Alexander Gerst) leider verpasst, aber alle, die dort waren, haben sich verliebt.

Überhaupt habe ich nur eine Handvoll Sessions mitbekommen, ich nenne mal drei meiner persönlichen Highlights:

  • „Das ist der Sinn des Lebens.“ Ich kenne nur einen, der einen Vortrag überzeugend mit diesem Satz enden lassen kann, und das ist Gunter Dueck. Auch seinen Thesen kann ich nur zustimmen; die abschließende habe ich in etwa so verstanden: Vorträge, Erklärungen, Produkte oder was auch immer genial einfach zu gestalten, statt übersimplifizierend oder umständlich, das ist die wahre Kunst. Seinen Vortrag „Schwarmdummheit!“ könnt ihr hier sehen: https://re-publica.de/session/schwarmdummheit
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Gunter Dueck erklärt, weshalb Menschen in der Gruppe oft dümmer sind als jeder einzelne von ihnen. Und warum einfach oft besser ist.

  • So ähnlich geht auch die Sketchnote-Philosophie: „Bisschen weniger machen, dann werdet ihr auch mehr schaffen“, sagte Ralf Appelt in der gut besuchten Session „Sketchnotes für Einsteiger“, die er gemeinsam mit Anna Lena Schiller und Britta Ullrich hielt. Sketchnotes sind Skizzen, mit denen man Gedanken festhält und Vorträge aufzeichnet. Visuelles kann unser Gehirn ja bekanntlich besser verarbeiten und speichern als reinen Text, deshalb ist diese Technik in vielen Situationen Gold wert – nicht zuletzt, um re:publica-Vorträge aufzuzeichnen. Dabei muss man sich auf zwei bis drei Kernthesen konzentrieren, denn jedes Detail festzuhalten, das funktioniert nicht. Wie alle Besucher der Session habe ich mich eifrig im Sketchnoting versucht, kann mich durchaus noch steigern 😉 und bleibe auf jeden Fall dran!
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Eifriges Skizzieren im Sketchnote-Workshop

  • „Es ist menschenunwürdig, nichts tun zu dürfen“, das sagte Fatuma Musa in der Diskussionsrunde zum Thema „Closed for Migration, open for export“. Sie sprach stellvertretend für die vielen Flüchtlinge in Deutschland, die sonst kaum gehört oder auch nur gefragt werden. Fatuma Musa setzt ihr wirklich beeindruckendes Talent als Rednerin ein, um einerseits Mit-Flüchtlingen Mut zu machen, an sich zu glauben, und andererseits gegenüber Politik und Öffentlichkeit auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Dazu gehört eben auch, dass Flüchtlinge darunter leiden, ihre Talente, Fähigkeiten und gelernten Berufe kaum in die Gesellschaft einbringen zu können. Sie fühlen sich dadurch nutzlos, und werden ja häufig auch so gesehen. Eine wirklich unschöne Folge deutscher Asylpolitik.

Claudia Roth war übrigens auch da. Und Zara Rahman, die u.a. interessante Details zu (nicht unproblematischen) Datenerhebungen in Flüchtlingslagern beisteuerte.

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Bunte Lichter in den Sessions …

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… und in den Gängen

Viel zu tun

Mittwoch Nachmittag ging es für mich schon zurück. Der Zug fuhr, alle Sorgen wegen des Bahnstreiks waren in meinem Fall unnötig. Jetzt bin ich erstmal damit beschäftigt, mir verpasste Sessions als Konserve anzugucken – vieles haben die fabelhaften Organisatoren der re:publica ja schon online gestellt. Und: Ich muss, will, darf Sketchnotes üben. Das kann jeder lernen, wurde uns versprochen!

Zum Schluss muss ich euch doch noch eine kleine Übung aus „Sketchnotes für Einsteiger“ ans Herz legen: Setzt euch einer anderen Person gegenüber und zeichnet einander, ohne auf das Papier zu schauen (ein beliebiger Stift und Schmierpapier reichen). Es entstehen wirklich Gesichter, die oft sogar Ähnlichkeit mit der Person haben. Großartig! Ich kann gar nicht mehr aufhören! :)

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Das Gegenüber anschauen, gleichzeitig den Stift übers Papier führen, fertig.

Der Jahrgang 2015 – Teil 4

06.05.2015 ·Autor: · Veröffentlicht in Allgemein

Unsere Neuerscheinungen aus dem April bilden wieder einmal eine illustre Runde und bieten spannende Inhalte für Maker, Programmierer, Entwickler und Anwender.

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Von links nach rechts:
Faszinierende Elektronik-Projekte mit Scratch, Raspberry Pi und Arduino
Effektives modernes C++
User Story Mapping
Arduino für Einsteiger, 3. Auflage
Das Buch zu Android Tablets, 2. Auflage

Und von der Backlist:
Der Jahrgang 2015 – Teil 1
Der Jahrgang 2015 – Teil 2
Der Jahrgang 2015 – Teil 3

Ab sofort bei jedem gut sortierten Fachbuchhändler – oder direkt bei uns auf oreilly.de.